Licht, Elektrizität, Bewegungen -er Pflanzen. 273
von, Anfangs- bis zum Endpunkt der individuellen Erscheinung, undnie kommt irgend etwas, das ein rein organischer BildungSprozcggenannt werden kann, als solcher zum Bewußtsein, und doch bc.ruht darauf, daß alle diese Prozesse sich, wie sie durch Vermählungvon Idee und Aethcr entstehen, auch in der Idee sich spiegeln, ihrinnerlich eigen werden, die Möglichkeit derselben überhaupt." —G. 323, Z. t v. u. ist einzuschalten: Wir gedenken hier mit einemWorte desphoSphor. LcuchtenS sterbcnderPflanzentheile. Nach Plaz.Heinrich leuchte» alle Theile eines hochstämmigen BaumeS, undman kann das Leuchten durch besondere Vorrichtungen hervorbringen.Feuchtigkeit in gewissem Grade und Hemmung des freien Luftzugessind nöthig. Nach ihm tritt diese Phosphoren; stets vor der Fäul-niß ein und ist der letzte LcbenShauch; das Licht wird nach ihm ausden Säften der Pflanzen entwickelt, durch Zersetzung derselben. Auchbei Sträuchern und Kräutern nimmt man es wahr, wenn sie nurHolzfasern haben. Solche Erfahrungen werden von Denjenigenals Beweise angeführt, welche dem Licht körperl. Natur zuschreibe»und es als Bestandtheil in den organ. Körper eintreten lassen.—S. 324, Z. 3 schalte ein: Aus den Versuchen von Donns, Pouillct,Bccqnerel über die Elektrizität der Pflanzen folgert Golding Vird:I) daß die Pflanzen wegen der unvollkommenen Jsolirung sich wohlnie hinreichend stark mit Elektrizität laden, um Funken auszugeben,wie Babinet und Bailly behaupteten, und daß die Lichtentwicklungcnmancher Pflanzen wahrscheinlich nicht von elektr. Strömungen her-rühren. 2 ) Daß jedoch schwache elektr. Strömungen stets und injedem EntwicklnngSstadium in den Pflanzcngeweben zirkuliern undauf dies- wirken. 3) Daß sich während des Keimens elektr. Strö-mungen entwickeln und zur Hervorbringung der cigenthüml. chcmi-schcn Veränderungen des Keimens beitragen; man daher daS Keimenverzögern oder verhindern könne, wenn man die Samen in entgegen-gesetzt elektr. Zustand versetze. Fror. N. Notiz, Nro. so. — S. 325,Z. 12 ist einzufügen: I. Müller, Physiol. U-, is ff., unterscheidetals eine besondere Art der kontraktilen Gewebe dar kontraktilcPflanzengewebe. Nach Dutrochet liegt das bewegende Prinzipin den Blättern der Mim-,-» -onrüiv» in einem Wulst am Grundedes Blattstiels; kleinere Wulste stehen am Grunde des Stiels jedesBlättchenS. Die Wulste enthalten ccntcalc Gefäßbündel und zweier-lei Zellgewebe; in letzten» beruht daS VewcgiingSpnnzip; die obereSchichte des Wulstes drückt, nach Dutrochet, den Blattstiel nachabwärts, die untern nach aufwärts, beide durch Krümmung nachihrer innern Seite, indem sich ihre Zellen nähern. Wird das Gleich-gewicht dieses Druckes aufgehoben, so bewegt sich das Blatt. Tre-vtranus und Mohl folgern aus DutrochetS Versuchen, daß die vege-tabilische Reizbarkeit auf Expansion des Parcnchyms beruhe,