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IV. oder Supplementband.
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Die Kryptogamen d. Hautkrankheiten. Lit d. Algen. 203

dcrn als bloße Krankheiten der Pflanzen anerkennen. Grundz. 11,32.— Man hat in neuester Seil erkannt, daß mehrere Hautkrankheiten desMenschen in Entwicklung ganz eigenthümlicher mikroskopischerPilze (?) beruhen. Die Kryptogamen, welche gewisse ansteckendeKinnflechtcn veranlassen, entstehen nach Gruby zwischen der Scheideder Barthaare und diesen selbst unter der Oberhaut. Die Krypto«gamcn deS Wachsgrindes nennt Gruby P orri gophyten. Sieliegen zwischen den Zellen der Epidermis, steigen bis auf die Haar.blilge hinab, sind in eigenen Kapseln eingeschlossen, haben in ihrenStielen nur sehr selten Körnchen ; ihre Sporen sind groß, meist oval.Aphtaphytcn nennt er die Kryptogamen des Soor'S; ste liegenzwischen den Zellen des Epilhcliums, bilden Schwömme; ihre Aestegehen unter spitzigen Winkeln vom Stiele aus und sind selten ge-streift. Die Mentagrophytcn sind die Kryptogamen der vorer-wähnten Kinnflechtc; ste liegen zwischen Haar und Scheide, steigenvon der Wurzel des Haares nach der Oberhaur aufwärts, lind ohneKapseln, haben in den Stielen fast immer Körnchen; die Porensind klein, gewöhnlich rund; ste bilden keine Schwämme, ihre stetsgestreiften Aeste gehe» unter Winkeln von 4o— 80° ab. Lomxie» rcnst.ste» »sances ste I'4c»st. 5 »ez», 1812.— A u f b e w 0 h r u n g der Pilze. S.hier-Lüdersdorff, d. Austrocknen d. Pflanzen u. d. Aufbewahrungder Pilze. Berl. >827. Um die Fleisch.Pilze zu erhalten, schneidetÄlotzsch die Substanz aus, trocknet und heftet auf Papier die Hut- U.Strunkhälfte, und führt einen Längsschnitt parallel den Blättern,Röhren oder Stacheln. Kleinere Pilze trocknet man an der Luftund preßt ste leicht. Corda aber läugnet, daß so präparirte Pilze zugenügenden Bestimmungen oder Beschreibungen taugen. Die Holz-pilze und trocknen l^copcst« rc bewahrt man in Schachteln undbestreicht ste mit weingeistiger, fuselrcicher, schwacher Eublimatlösung.

G, 377. /tlgso. Der Lit. füge bei' Omelin, lli»l. kuco-rum c. l. ?etropoli. t^68- 1 urner Ilist. vk tlle suc>. llonst. 1807—tt.

4 vol. 6ros»llrilsnniens tlonlerven, »scll 1)ill^v)n kür steutsclle Ilotanilterllesrll. v. Heller u. Atolle, es Hebte m. X^krn. 6ött. 1805—05, 8-

llotll, dstelecte lloten. iresc. I—IV. I.ch». 17g7. 1806—08. Ders.

Bemerkungen üb. d. Stud. d kryptogam. Wassergew. Hannov. >797.Nee§ v. Esenbeck, die Algen d. süßen Wassers nach ihren Ent-wicklungsstufen bärgest. Bambg. >8>4. Eiscnhardt in Linnäa >1.

6»iIIon, Ikssai ». I'etuste st. 'I llslesslogli) tez Honen 1820. DillWYN,

Weber u. Mohr- großbrittan. Conferven. 4 Hefte. Gött. >803.lto» nema>» 0 » in Atem. stu Alu» XVI, Schrank über d. Oszilla-torien in !Xov. tAcl. Ac. L. X. 2. Itor)' ste 8t. Vincent, L»»t>!mono»r. ,. >e» oscstlat. ?ar. 1827. (Aus d käict. cl»»». bes. abgedk.)ltelle Lllisje IlzstropllzNologia re^n! neepolit. tcones. IXaxoli 1829.

Link üb. d inner» Bau u. d. Früchte der Tangarten, in Abh. d.