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IV. oder Supplementband.
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locken», Lksraces.

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lebenden Pflänzchen waren nach Ehrenberg den Mutterkörperchenganz gleich, aber in der Jugend, wie auch die rothen Infusorien,nicht roth, sondern gelblichgrün, ohne alle Spur von thierischemCharakter, mit feinkörnigem, gelapptem, farblosem Kcimdoden undWürzelchen. Er schlägt für sie den Namen LxKscroii» nivsli» vor;sie reiben sich an Loir)-<lium und Lcocksri- an. — Aeltere Nachrichtenüber rothen Schnee: IV Us ,»>!>, »vme «rxerim. Oll tke kuvgi, evliicliconstilulo ti>« colouring matter ol tlie icä »no»v äiscov. in ksliinsin kliil. Iransact. 1820, II. Agüldh in Lot. ^c. I.. L. XII. Hllgtnaturhist. Alpenreise, S72. Ueber rothen und grünen Schnee s. Meyenin Wiegm. Archiv 1840. S. ive; vollst. Literat. in ShuttleworthsAbhandl.

S. 37g. Fam. 3. I.icbencs. Lit. kSe, Ncm. lickenogrsxliiguer,in küov. Lc. I.. 6. XVIII. 8upx>I. 1 . NeeSv. Esenbecku.Flotow in Linnaea 1834, Nr. 4. — Nach Meyer zeigt dieselbeFlechkenspezieS, je nach den auf ihre Entwicklung einwirkenden Um-ständen (außer den Farbenänderungen) drei Hauptformen und derenUebergänge; manchmal bleibt sie, ohne die letzte zu erreichen, aufder ersten oder zweiten Stufe stehen, und ihre Substanz kehrt durchAuflösung zur Pulverform zurück, aus der dann neues Leben er-steht. So geschieht eS, daß von den Lichenographen verschiedeneFormen derselben Spczies als distlnkte Genera und SpezieS auf-geführt werden—Manche an Kalkfelsen wachsende Flechten, B.psrinclia immer»-», sinken mit der Zeit immer tiefer in den Fels ein,man glaubt, durch Auflösung desselben mittelst einer Säure, ähn-lich wie Pholaden Felsen durchbohren. Bei den Flechten ist es ver-muthlich Oxalsäure. Wachsen dieselben Flechten an andern alsKalkfelsen, so bemerkt man kein Einsinken, weil die Oxalsäure diesenicht auflöst.

S. 380. Fam. 4. cl>sr»ce»-. Lit. Kützing in d. Flora,1834, p. 706. — Alex. Braun legte den Naturforschern zu Stutt-gart 1834 eine Monographie von cbar» vor. Er rechnet sie auch zuden Kryptogamen; ihre Frucht kann nur Sporen oder Pollenkör-nern verglichen werden, und die Charen steigen nie an die Ober-fläche des Wassers, wo doch die Befruchtung der phancrogamischenPflanzen geschieht- Agardh hatte nach ihm Unrecht, sie unter dieAlgen zu stellen, denn ihr Wirtel besteht aus wahren Blättern, wiedie Entwicklung der Aeste in den Blattwinkeln beweist. Man theiltsie gewöhnlich in IMella und LKara, je nach der Gegenwart oder Ab-wesenheit einer Kalkinkrustation, was B. verwirft, weil dadurchnahe verwandte SpezieS getrennt werden, und weil bei manchenSpezieS die Inkrustation sich nur auf den Stengel oder dessen un-tern Theil erstreckt. Er zieht eine Abtheilung der Sippe nach derStellung der FruktifikationSthcile vor. Die sogenannten Antheren

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