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IV. oder Supplementband.
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335
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Nervenorgane.

53S

üb. d. Bau b. Nervensyst- i. Hst. üb. d. Textur d. Rückenmarks.Lpz. 1842. Ueb. d. Nervensystem d. Echiniden u. Holothurien s.KkvbN iN Müll. Arch. f. Phys. 1841. l-o»«-'. et xb^-iol.

äu ,),t. nerv. ile I'knmine et <!, saim. verlebr. I. per. 1843. —

- S. 512 setze statt Z. 19 : Unter Nervenorganen verstehtman eigenthümliche Bildungen im thierischen Organismus,welche in ihrer einfachsten/ niedrigsten Gestalt als mehr oderweniger symmetrisch verlaufende/ fich trennende weiße Fädenoder Fadenringe, häufig mit knotigen Anschwellungen/ Gang.lien erscheinen/ in ihrer Hähern Ausbildung aber durch Ver-einigung ihrer Schlingen an einem Ende Centralorgane/ Hirnund Rückenmark/ darstellen; außerdem sich unter einander zuGeflechten/ plexus» verbinden. Die nervösen Organe bestehenaus Primitivfasern oder Primitivröhren mit dazwischen ge-streuten Kügelche» (Belegungsmasse) und sind von membranö-sen Hüllen (Neurilem, Hirnhäute) umgeben. Ueber ihren Baudas Nähere unten. — Im Nervensystem begegnen sich Ein-wirkung re. — S- 514, Z. 2 Ü schalte ein: In ganz besondererBeziehung steht das Nervensystem zu den Sinnesorganen undzu den Muskeln. Die ersten hängen, mit Ausnahme des Ge-fühls, welches mit den peripherischen Nerven in Beziehungsteht) vom Gehirn ab; die höher« Sinncsnerven sind Aus-strahlungen des vornehmsten eentralen Ncrvenorgans/ und blühengleichsam an ihren Enden in eigenthümliche Apparate auS; dieMuskeln treten wieder mit den Nerven in Rapport. Im Gan-zen genommen bildet sich daS Muskelsystem desto vollkommeneraus, je vollkommener und zahlreicher die Nerven werden.8.517, 8. 22 , füg« ein: Je weiter man im Thterreiche ab,wärts steigt, desto kleiner werden die Hemisphären des großenGehirns. Während sie beim Menschen alle übrigen Hirntheilebedecken, lassen sie bei den Nagern schon das kleine Gehirnfrei, bei den Vögeln und Amphibien die Vierhügel; diese ver-größern sich im selben Maaße, als die Hemisphären sich verklei-nrrn. — Im FötuS der höhern Kopfthiere und des Menschensind die Hirnganglien aus einander gerückt und die Hemisphä-ren sind klein, so daß da§ Hirn zu dieser Zeit dem Hirnder niedern Kopfthiere, namentlich der Fische gleicht. —