Band 
IV. oder Supplementband.
Seite
336
JPEG-Download
 

33V Achtes Buch. Von d. Organismen d. Sensibilität re.

S. SIS: Z. s füg« ein: Die lodi optici der Fische wer-den von Cuvier. und Gotische alö Analoga der Hemisphärender höher» Klassen angesehen. Gotische, üb. d. Gehirn d.F. in Müll. Arch. 1835 . Die meisten hingegen halten mitCaruS die lobi optioi für Analoga der Vierhügel bei denhöher» Thieren. S. s-s, Z. 17 schatte ein: TreviranuS hältdie lodi vptiei der Vögel für analog dem Hintern Theil derHemisphären der Säuglhiere zusammt den Vierhügeln. —Die Nerven bestehen aus kleinern und größer» Parallelbündeln,umgeben von häutigem Neurilem ; die Bündel bestehen aus den Pri-mitivfasern, die nie Kugelreihcn, sondern stets einfache Fäden vonP»r. Dicke sind, auf welchen sich keine Kapillargefässemehr verbreiten. Nach Ehrenberg besteht die Rindensubsianz deSGehirns aus einem dichten Gefäßnetz, in dessen Maschen eine fein-körnige Masse mit größer» Körnern enthalten ist; gegen die Mark-substanz wird die Rindensubsianz faseriger. Die Fasern der Me-dullarsubstanz gleichen Perlschnüren und sind hohl; eben so sind dieFasern des Seh- Hör- und Riechnerven und nervu» -)mpsil>icu5.Alle übrigen Nerven bestehen aus zylindrischen parallelen Fasernvon /i«/" Dicke, welche hohl sind, und eine ausdrückbarc, körnigeMasse enthalten. Die Ganglien bestehen aus stärkern zylindrischenNervenröhren und aus Anhäufungen von knotigen Hirnröhren, einge-schlossen in ein zartes Blutgefäßnetz mit Körnchen in seinen Maschen-Bei den wirbellosen Thieren sind die knotigen Fasern selten- Eb-renberg meint, die Kerne der Blutkörperchen stellten die größer«Kügelchen in der Rindensubsianz des Gehirns und der Netina dar,und seien gleichsam der Nahrungsstoff des Gehirns- — Die Primi-tivfasern der Nerven verschmelzen, vereinigen sich nie mit einander,sondern laufen ganz selbstüändig neben und über einander weg, sovielfach auch Nerven und Ncrv«nbündel anastomosiren. Wenn Ner-ven ein Gestechte (xlems) bilden, so geht aus demselben, ungeachtetaller Kreuzung der Fasern, so viel Nervenmasse wieder hervor, alseingetreten ist. Ein Nerve, der einen Zweig abgiebt, wird geradeum so viel dünner, als jener dick ist. Die Primitivfasern aller Cc-rebrospinalnerven sind vom Ursprung bis zum Ende isolirt undstellen gleichsam Strahlen der Axe deS Nervensystems dar- — DieGanglien bringt N. Müller in drei Klassen: i) Ganglien der Hin-tern Wurzel deS Rückenmarks und Ganglien der großen Partien

dtS o. ti-ißemiou», 6. norvi vagi, 6. jugulsre a. glvssopüar^n^ei- Sie

haben mit einander gemein, daß sie einem Gefühlsnerven angehören.2) Ganglien des ->. s^mx-tbicu,. ES ist noch unbekannt, ob ihrePrimitivfasern sich auch nur juxtaponiren oder wirklich verschmelzen-