338 Achte- Buch. Von d. Organismen d Sensibilität.
vom Rückenmark entspringen, so müßten die sympathischen Fasernin den Wurzeln der Spinalnerven sich finden; nun trifft man aberunter fünfzig Medullarfasern kaum eine sympathische, was im ent«ferntesien nicht die Fasermaffe des ». - begreiflich macht.
Die Angabe S. 5i4 der Naturgesch. hinsichtlich des bei Polypen bisjetzt nicht entdeckten Nervensyü. bedarf in so ferne der Berichtigung,als Dumortier und van Be neben nun bei älezonell.i «in unterder Speiseröhre liegendes Ganglion mit vollständigem Ringe gefun-den haben- — Bei L-Ix» entdeckte Milne Edwards ein Nerven,sysiem. — Das Nervensystem von Lck>i»orti^ncl>u» nogulo-u, fandHenle nach dem Typus der Mollusken gebaut; es besteht aus einemRinge von Querfasern, der aber nicht am Schlunde, sondern an derHintern Körpermündung liegt, und zu beiden Seiten mit Haufenvon Ganglienkugeln besetzt ist, von denen aus sich Fäden in denKörper verlieren. Souleyet will das Nervensystem der Molluskennicht etwa bloß als einem Theile des Nervensystems der höher«,Thiere analog ansehen, sondern es entspreche dem ganzen, und derUnterschied liege nur im Grade der Entwicklung und Anordnungder Theile; die Centraltbeile liegen immer um die Speiseröhre her,das Gehirn zeige die drei Parrhien des Gehirns höherer Thiere;die Centraltheilc seien ferner stets doppelt und symmetrisch. Oomxi«,reasti» eic. 2 oct. >848. Unter allen Thieren zeigt das Gehirn desOran von Borneo nach Tiedemann die vollständigste Uebereinstim-mung mit dem menschlichen Gehirn und weicht darum auch vondem Hirn aller übrigen Affen sehr ab. Tiedemann, Zeitschr. s.Physiol. I>. «7 ff.
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