Band 
IV. oder Supplementband.
Seite
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K80 Acht« Buch. Bon Organismen d. Sensibilität».

nes, Valentin, Müller und Henle erläutert. Risso zählt von elek»trilchen Rochen in s. lclich^»l. «I- Ric-, S. i8 ff. ä Spczics auf«

l'orpcdo xulj>»ri5, unimsrulais, msi-morül», 6slv«ni>. k. unim^ruisi, soll

aber eine Vor. der vul§-»ri», Lslvsnü Dar. der am häustgsten nnMitlelmeer vorkommenden m-rm«,»«-, sein In fremden Meeren,giebt es noch mehr- elekr Rochen, z B. 1° (d>->rc,ne) I>r»,ili-n»>,und der erst neuerlich bekannt gewordene 1°. nolilli-n» l'bomx,. ander nordamerikanischen Küste. — Andere elektril»e Fische stnd:o^mnoiu» decte, 8iluru» «lectr., und d>e «veniger bekannten Nhinoli»-tu» elecir , keirodon elecir., l'richiuru» electr. Die säMMtl Aittt»

rocben haben auf jeder Seite nur ein einfaches elektrisches Organ,welches in der »ordern Korperhälste, zwischen den Seitenflossen undden Hirn. und Ruckenmarkshüllen liegt, außen volyqonische FlS»«den, wie Pflanzenparenchym, sonst parallele Bandstreiien zeigt.Jedes Organ enthält eine Menge von Scheidewänden, gleich denPlatten einer galvanischen Säule aufgeschichtet (nicht im geringstender Muskelstruktur ähnlich) und erhält sehr reichliche Verven, meistvom R. vs»ur, weiiiger-vom->. irigemlnur. Bei den europäischenSilterrochen besteht jedes clektr. Organ aus zahlreichen, (mehrere>00 bis über ivvo, nach der Größe der Individuen) dreieckigen,sechseckigen bis rundlichen Gebilden, deren jedes einer galvaniichenSäule gleicht. Jede Säule wird an den Rändern von einer sehnt»gen Scheidewand begränzk, die gleich den seitlichen Glagüüben einergalvanischen Säule vielleicht als Isolator wirkt. Im Innern jederGaule stnd sehr zahlreiche gerade oder wellige Blätrchen oder Sept»quer aufgeschichtet; Valentin zählte im Raum einer Linie etwaLs solcher Scpta, so daß er die Kahl derselben bei einem von ihmunreriucbten 'lorpedo 6»lv->ni! von nur lO e s " Länge in einemelektrischen Organ aus irr,788 berechnet. Mit dem Wachsthumwerden die Säulen zahlreicher, höher, und die Scpta oder Blätt»chen vermehren stcd. Die Scheidewände bestehen aus «igenthümli.eben sehnigen Fascrbundeln; die Sepia stnd feine Fortsetzungen derScheidewände mit Ep.jlhelialüberzug; die Räume zwischen den Scp»tiS sind mit Flüssigkeit erfüllt. (Valentin meint, man könne sichjede Säule gleiasam aus einer Menge varallclepipedis»cr Kästchenaufgebaut denken ) In den Sepris verlaufen die feinsten Blutge-fasse und Nerven. Chemisch bestehen die elektrischen Organe nachMatteurci aus so, 3ä Wasser und s, s« festen Bestandtheilen. Vonden vier Nervenstämmen. die zu jedem elektrischen Organ gehen,geboren der vorderste dem irig-ininu-, die drei andern dem ->. v,gu,.Nach Valentin stno diese elektrischen Nerven solche, in welchen diemotorischen Fasern daS entschiedenst« Uebergewicdt haben; Bendjhingegen betrachtet st« als ganz eigenthümlich« Nerven. Im Te»