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IV. oder Supplementband.
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351
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«lektrtsche Apparate der gttterflsche. 361

Hirn drS Zitterrochen sind dir ganz besonders entwickelten lob! v-n-«ricul! qu->rti die Cenrralibcile drs elektrischen Apparats und werdendaher auch ><>>>> oder wegen der eigenen gelben Farbe lobi

eiii-iai genannt. Unler dem Mikroskop zeigen sie stdr große Bele.gunaskugeln mit faserigen Sch/idenbiidungen dazwischen Dieelektrischen Organe von Rare,,,« Ken-iHensi» Ilenle sind ebenso gebaut.— Bei 6)MN0IU5 «I«creieu5 , dem Zitteraal, dem einzigen seinerSippe, wo ein elektrisches Organ vorhanden ist, und welcher sichauch durch Größe der «Schwimmblase auszeichnet, liegt der elektrischeAvvarak in dem hier ganz ungemein langen Schwanz,, welcherKopf und Rumpf zusammen etwa i'/, mal an Lange übertrifft, undstellt daselbst zwei isolier paarige obere und ein verschmolzen Pag.riges unteres Organ dar. Jedes der seitlichen oder obern Organewirb außen von sehniger Haut bedeckt, und läuft nach hinten spitzigzu; das untere, zwischen den Muskeln der Echwanzw>rbelund Schwanzflosse liegende ist in eine sehnige Hülle eingeschlossen.Auf dem senkrechten Durchschnitte zeigen sich die obern seitlichenOrgane etwa halbmondförmig und umschließen die Wirbelsäule mitden Muskeln und der Schwimmblase! das untere Organ zeigt sichprismatisch. Noch Entfernung der äußern Haut un» aponeuronschenHülle zeigt jedes Seikenorgan von vorn nach hinten auf einanderfolgende Querbändcr, deren horizontale Grenzlinien den aponcuro-tischen Scheidewänden des Zitterrochens entspreche», und auf wel-chen sehr seine zahlreiche Scvta fenlrechr stehen. Schnitte in ver.schiedenen Richtungen durch das ganze Organ geführt, lehren, daß«S aus sehr langen oder (das Tbier senkrecht gedacht) sehr hohenSäulen bestehe, welche der Länge des Schwanzes nach horizontal,sowohl von oben nach unten als von innen nach außen aufgeschich.tet sind. In jeder dieser Säulen liegen wieder, wie beim Zitter-rochen, den Plalienpaaren einer galvanischen Säule vergleichbareSepia, nur kommen diese, weil die Säulen hier zum ganzen Thierehorizontal sind, senkrecht zu stehen, was für die Wirksamkeit natür-lich keinen Unterschied macht. Valentin fand bei einem 38, 5 De-eimalzoll langen Zitteraal ein seitliches elektrisches Organ, etwasr Zoll lang; die Zahl der Säulen betrug ungefähr »SO; jedeSäule von 32/' Lg. enthielt mindestens s >20 Sepia, so daß aufbeide Seikenorgane etwa ä,ooo voo, auf das unkere Organ etwa180,000 Scpka kommen. Auch beim Zitteraal sind die Scheidewändeder Säulen sehnigte Aooncurosen und die Sepla Fortsetzungen der-selben. Rudolphi vergleicht die elektrischen Organe deS Zitterrochens«Ufgebauttn galvaniichen Säulen, die d«S Zitteraal» Trogapvara»ten. Gefässe und Nerven des Apparats weichen hingegen im Zitter-aal sehr von denen deS Zitterrochens ab; letztere namentlich sindsämmtlich Rückenmark-nerven, von Htrnnerven kommen nicht ein-