Winterschlaf dir Schwalben; Temperatur d. Thiere. 337
Stücks Steinkohlen zuLaneaster I8ät sprang ein schöner Frosch her»vor, welcher in einer Höhle, wie man glaubt, seit der Bildung desKohlenlagers eingeschlossen war. — Ueber W t n tersch las vergl.->
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^e. l,e°x. Lsrol. XlV. 2. Gmclin, F. G., über den Winterschlafder Thiere. Tüb. t83S. Was den so oft bezweifelten Winter,schlafder Schwalben betrifft, so scheint mir derselbe hinlänglichbeglaubigt, nicht für die große Masse jener Dögel, welche sicher fort»zieht, sondern für einzelne kleinere Haufen, die aus bis jetzt nochunerklärten Umständen sich dieser Anomalie hingeben. Für die älternErfahrungen vergl.: l.ei>ien 1 >o»t, <le letbor-o l-irunü. vuisb. 1768, U-Smellie's Phil. d. Naturgesch. Neuere Beispiele: Am tO. Jan. 174«wurde imElme,(WaldtnBravnschw.)bei starker Kälte eine große Bucheumgcsägt; in einer Höhle des Stammes fanden sich zehn Schwalben.Ihre Köpfe waren auf die Brust herabgebogen, die Beine einwärtsgekrümmt, die Flügel herabhängend, die Augen geschloffen. Siewaren kalk und schienen todt. In ein warmes Zimmer gebracht,lebten sie bald auf, starben aber nach und nach aus Nahrungsman-gel (der Naturforscher Theod. Schmidt in Halbcrstadt berichtet die«sei, Fall). — 1825 im Januar zog man in Volbynien bei dem DorfeKaSperowka über zwanzig Schwalben mit dem Netze aus dem Wasser.Sie hatten die Beine eingezogen und lebten in der Wärme wiederauf. (Littbauer Kourrier, Petersb. Zrschr,) Ein Beispiel von Ue.berwintern der Schwalben in einem Mauerloch berichtet Du röchet.G> Fror. N> N. 130; in einer tiefen Grotte Larrey, >. - 133 .Rudolphi (Physiol. l, 283) meint, man könne nicht begreifen, wasdie Schwalben, falls sie in Schlamm und Wasser versenkt denWinter zubringen sollten, im Frühling wieder zur Respiration brächte.Einige möchten sich aber wohl am Ufer verbergen, wo ein Theil un-ter günstigen Umständen ein geringes Leben fortsetzen und im Früh-ling wieder erwachen möge, während der andere dort seinen Todfinde. Die Schwalben hätten überhaupt ein viel zäheres Leben alsdie übrigen Dögel. Rudolphi'S Zweifel scheint mir um so wenigererheblich, als man ihn beim loepor aller Winterschläfer aussprechenkönnte. Folgende Erfahrung wirft wohl einiges Licht auf dieseErscheinung bei den Schwalben. DerGannct oder weißeTölpel,8u>» Uü-ran-,, wird nach Thompson« Berichten bei Ballantrac (Irland?)häufig in Fischnetzen gefangen, die 30 — 180 Fuß tief hinabgelassenwerden. Einmal fieng man in einen, großen Kabljaunetze auf ein.mal Sä Stück. In denselben Netzen fängt man Lol^mbus xl»»»!»,«ext-nteiooali» UNd Hormon sest-rcul-». Man findet auch manchmaldalderkarrte GannetS in Löchern am Seeufer- Fror- N. N. 113.
Temperatur der Thiere. Angaben aus Rudolphi u. Tiede-mann s. in Müller'« Phys. l. 73 ff. Valentin in sein. Rep iv.