Band 
IV. oder Supplementband.
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388 Achtes Buch. Von d. Organismen d. Genfibilität x.

3SS ff. (Temperatur einiger wirbellos. Geethiere u. Einfluß d. Berände-rungen des Blutes auf »Eigenwärme d-Säugeth.) Dutrochet inXna. ä. »c. r>»t. 2 e Xlll. Die Temperatur d. k al t b l ü tigen T hi er eifl nach Becquerel viel geringer, als man früher glaubte; nach ihmveranlaßt daS Athmen der elastischen Luft eine viel größere Wärme-entwicklung, als das Athmen der in Wasser aufgelösten Luft. Keindurch Kiemen athmendes Thier bot ihm eine er m i tt elbarc Le-benSwärme dar, obwohl solche vielleicht vorbanden sein mag, obschonso gering, daß sie mit den feinsten gegenwärtigen Instrumenten nichtdeobachtet werden kann. Der Krebs z. B. zeigt keine crmittelbareLebenSwärme, wohl aber die Insekten, und hier wieder die vollkom-menen Insekten mehr als die Larven. Doch ist auch die LebenSwärmeder Insekten äußerst gering; die höchste fand Beequcrel im Todten,kopfschwärmer, nämlich 0>S8 C. Die LebenSwärme der Amphibienkommt nicht einmal der der Insekten gleich, was von der Schwächeihrer Alhmung herrührt, etna. «I. »st. ig-lo. Nach Newport habenunter den In selten die fliegenden, u. besonders die stets in freier Luftlebenden, die höchste Temperatur. DaS Jmago hat höhere T. als dieLarve- Bei den Raupen beträgt die mittlere Erhöhung der Tempc-ratur über da» umgebende Medium o«,g dis «°,s bet den Schmetter-lingen s—li)°, bei den Hautflüglerlarven 2 —ä», bei den vollkom-inenen Insekten ä— 2 ü«. Mit der Thätigkeit des Insekts nimmt dieTemperatur zu, mit der Ruh« ab. Der Winterschlaf der Insektenberuht in Anhäufung von Fettstoff, ist eine Art plethorischen Zuüan-LeS- Die Taginsekten entwickeln mehr Wärme, als die der Nacht.Die Bienen sollen während der Brütung willkürlich höhere Tempe-ratur hervorbringen können. Die Temperatur des Bienenstocks steigenur dann so hoch, wenn die Bienen beunruhigt stnd; sie ist im Ja-nuar am niedrigsten, nimmt bis zur Schwärmezeit zu, dann wiederab. Die Erhöhung über die äußere Temperatur beträgt im Stockeoft 10—is°, selbst im 8uli oder August — Die Höhe der Tempe-ratur steht stet» in genauem Verhältniß mit der Energie der Aih.mung; während des Fressens und der Verdauung wird sie erhöht.Fror. N. Notiz. 8l. Die Temperatur der Fische, welche tiefschwimme» und schwach respiriern, ist selten mehr als 2 —z» höher,nlS die des Wassers der Oberfläche. Fische, welche nahe an dieserschwimmen, sehr lebhaft athmen und wenig Muskelreizbarkeit haben,bedürfen Sauerstoff i» hohem Grade, aber ersticken außer dem Was.ser fast sogleich und gehen sehr schnell in Fäulniß über; so Makrele,Lachs, Forelle, Häring Grundfische aber haben keine sehr thätigeAtbmung, bedeutende Muskelreizbarkeit, geringes Sauerstoffbedürf-niß. Sie leben länger außer dem Wasser und ihr Fleisch hält sichmehrere Tage; so Karpfen, Schleihcn, Aale, Rochen, Plattfische.Narrell in Fror. N- N. Nr. - Die Temperatur der Walthiere