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IV. oder Supplementband.
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360 Achtes Buch. Don d. Organismen d- Sensibilität rc.

nocliluca sah man auch , wie ihr Leuchten nach geschehener Paarungaufhörte. G. noch Quat refag es üb.eine neueArt d Phosphoreszenzbei einigen Rtngclwürmern und Ophiuren in ^>»>. st. »c. nst. 2° 5<ir.XIX. Die Leuchtorgane bei ieslic» begehen nach Peters aus

zusammengereibten gelben Äügelchen, zwischen welchen sich bebe»,tende Tracheenstämme verzweigen. Müll. Arch. tS 4 i. (DaS Leuch.ten steht mit dem Athmen in nächster Beziehung.) Nach Matte» c«ci'S i8äs der französischen Akademie vorgelegten Versuchen soll dasLeuchten des JohanntSwurmS, ungeachtet der fehlenden Wärme, dochvon einer wahren Verbrennung, nämlich von Verbindung desSauerstoffs der Lufr mit der kohlenstoffigen Leuchlsubstanz herrühren.— Darwin sagt von den leuchtenden Insekten Brasiliens, man könnedas Licht in einer dunkeln Nachl etwa 200 Schritte weit sehen. ESsei merkwürdig, daß in allen l.»i»i>^ri-, Liste, dann verschiedenenSecthieren (Crustazeen, Medusen, Nereiden, p^ro-om») das

Licht deutlich grün war. (Eine Lam^ris in Brasilien sah Darwinnoch 24 Stunden nach dem Tode leuchten; deren Larven hattenGaugapparate zum Anheften am Schwanz, und zugleich Speichel,behälter daselbst zum befeuchten der Nahrung. Reise >, 33). EineMarchese Agnelli Seffi spricht nach Spallanzani von „2 sehr schönenund vortrefflichen PhoSphoris" in den Augen vieler Schmetterlinge,nämlich jener, welche große, hervorragende, dunkle Augen haben.So lang der Schmetterling munter und frisch ist, soll man sie so-wohl bei Tage als bei Licht wahrnehmen; das phoSphorische Lichtsoll einer blaßglübenden Kohle gleichen; zeige sich nicht bei todtenSchmetterlingen. Bonnet, Betracht, üb. d. Natur, übers. v. Tt-tius. s. Anst. S- S7. Die Fischotter soll bei Nacht so stark leuch«ten, daß die Jäger daran das Thier zu entdecken pflegen. Wie einfeuriger Streif fahre es durch'S Wasser. Voigt'S Mag«;. IV.St. 4 , S. 157 . Dieses scheint mir auf elektrischem Licht zuberuhen.

Die Funktionen der clektr. Fische sind in den letztenJahren durch Faraday, Becquerel, Matteucei, ZantedeSchi u A.sehr aufgeklärt worden. Elektrische Fische waren schon den Allenbekannt. So sagt z. B. bei Platon Meno zu SokrareS, der ihnzu verwirren sucht: „Du scheinst mir, wenn ich scherzen darf, je-nem Meerfisch, dem Zitteraal, ganz ähnlich, denn von diesem wirdgesagt, daß er den sich ihm Nahenden und Berührenden narkotisire.«Als Ursache dieser Wirkung gab erst Muschenbroek die Elektrizitätan; die meisten neuern Physiker, mit Ausnahme Matteucci'S, stimmenüberein, daß hier die gewöhnliche Elektrizität walte, obschon meh-rere Umstände bis jetzt noch nicht nach ihren Gesetzen zu erklärensind. Die Schläge der Zittersische erregen Empfindungen, den ge-wohnlichen elektrischen Schlägen sehr ähnlich. Linari und Maiteueei