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IV. oder Supplementband.
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WachSdilimng, Wiederkäuen, Hunger.

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j<n umzubilden, ihnen viel zu schaffen gegeben hab«. Duma» undMilne Edwards haben nun besonders die Bildung des Bienen.Wachses untersucht und (in Uebereinstimmung mit Hunter undHuber) erwiesen, daß eingesperrte Bienen bei der Fütterung mitHonig eine bedeutende Quantität Wachs produziren, dieses daherein ächt thierisches SckretuM ist. Was sür das Wachs gilt, magwohl auch sür andere thierische Produlte gelten. Doch gibt MilneEdwards zu, daß in manchen Fällen auch bloße Ablagerungaufgenommener fettiger Substanzen im Thierkörper stattfinden, dasSystem der früher genannten Gelehrten daher wohl partielle Gel.tung haben möge. r-näu- v. 2. Oct. t8§3.) — Sonstige

Bemerkungen. Beim Wiederkauen gelangt nach FlourenS(wenigstens beim Schaafe) das Futter beim ersten Verschlingen inden eisten und zweiten Magen zugleich. Aus diesem kommt es durcheine Art Eruktarion wieder in das Maul, und nachdem es gekautUnd wieder verschluckt wurde, größte n tb eils (der kleinere Theilgeht nämlich wieder in Pansen und Haube) sogleich wieder in dendritten Magen. Dieser verschiedene Weg rührt davon her, daß nachdem Wiederkauen die Bissen kleiner und weich find, und st« daherohne Ausdehnung der Speiseröhre in dem Haibkanal, den diese vordem dritten Magen bildet, fort und in diesen dritten Magen glei-ten; während sie vor dem Wiederkauen, wo sie groß sind, dieSpeiseröhre auf Kosten jenes HalbkanaleS erweitern und nothwendigfn den ersten Magen gelangen. S. auch Haubner üb. d. Magen-verdauung der Wiederkäuer. Ancl t837. Auch Haas« und Kanin-chen solle» wiederkäuen. — Der Hunger scheint seinen Sitz beiden höher» Thieren und dem Menschen im di-evu- als dem

eigentlichen Verdauungsnerven, zu haben, und ist mit Gefühlenvon Druck, Bewegung und Zusammenziehung von Magen und Darm,Uebelkeir mit Kollern und weiter- mit heftigen Schmerzen verbun-den. In den höchsten Graden tritt gänzliche Kraftlosigkeit, Abma--erung, Deliriren, Tobsucht mit größter Niedergeschlagenheit ab-wechselnd ein. Der Athem nimmt Übeln Geruch an, der Urin wirdscharf und feurig, die Lymphgefäße nehmen Blut auf; später stehenalle Absonderungen still. Unter den Säugthieren können die fleisch-fressenden viel länger hungern als die pflanzenfressenden; Hunde biss Wochen. Der Mensch kann i —2 Wochen hungern; Kranke undWahnsinnige viel länger. Ueber d. Hunger u. d. übr. Folgen d.Entzieh- v. Speisen bei Menschen und Thieren s. LucaS in NassesZtschr. f. Anthr. l826, »I, 29 ff. (In Hufel. Journ. d. praktischenHeilt. Bd äs, k», SS ff. findet sich ein freiwilliger Hungertod, vondem Verhungerten selbst beschrieben.) Currie sah einen Kranke»,der nicht schlingen konnte, während eines Monats über toc> Pfundam Gewichte verlieren; ein fette», durch einen Bergsturz verschal-