Band 
IV. oder Supplementband.
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386 Achtes Buch. Bon d. Organismen d> Sensibilität rc.

ganischcr Substanz bilden. Ich möchte gegen die von Neuern aus-gesprochene Meinung von der Bildung der Blutkörpercher in derMilz bemerke»/ daß vielleicht doch in der Blutmaffc überhaupt die Kör»perchen entstehen/ da im Embryo das Blut sich auch vor der Entstehung-er Milz bildet. S-sss, Zelle 2 füge bei- I. Müller bemerktübrigens, daß die Umbildung der verschiedenen Stoffe inBlut weniger eine Wirkung einzelner Organe/ als eine all»gemeine Wirkung der organismen Theile zu sein scheine, dadie Keimhaut vor der Existenz der meisten Organe schon Bluterzeugt, nachdem die ersten Spuren des Nervensystems erschie.nen sind. - V. üb. Blutbild, besond. Hünefcld's oben zit.Sehr. Reich, Leben u. Athmen in d. wahr. Bedeutung alsAusgabe und nicht alö Einnahme erwiesen. Berlin, 1842,—*) NachGruby u. D elafond erzeugen sich während der Verdauungder Pflanzen- und Fleischfresser im Magen und Darm zahlreich«lebende Infusorien; 4SpezieS in den Wiederkäuern, ? im Pferde, 2Arten Monaden im Hund, t im Schwein. Die Thierchen der Ver-dauung werden geboren, leben und schwimmen in der sauren Ma-genflüssigkcit. Ungemein zahlreiche Thierchen stnden sich in den bei-den ersten Magen der Wiederkäuer, deren leere Schalen im drittenund vierten Magen und im Darmkoth, beim Pferde zahlreiche Thser-theil im Coecun» und wettern Theil des Colon, leere Schaalen in,Darmkoth. G. und D. nehmen daher an, die organische Substanzder Thierchen werde im Labmagen der Wiederkäuer verdaut, imengern Theil des ColonS des Pferdes absordirt und liefere in beideneinen thierischen Stoff für die Verdauung. Obgleich demnach diePflanzenfresser nur Vegetabilien in ihren Magen aufnehmen, sywäre etwa /§ derselben bestimmt, eine große Menge niederer Thicr-chen zu erzeugen, die, nachdem sie wieder verdaut worden sind, auchfür die Ernährung der Pflanzenfresser Thierstoffe liefern. Im Ge-gentheil sind beim Hunde und Schweine, welche Thier - und Pflan-zenstoffe verzehren, die Thierchen klein, nur von einer oder zweiArten und sehr wenig zahlreich. Fror. N N. 6vs. — In letzterZeit suchten Dumas, Boußingault und Payen die bisherigeTheorie der Ernährung zu erschüttern, indem sie das Fett nichtdurch spezifische Wirksamkeit des thierischen Organismus bilden,sondern es (die Gegenwart fetter Substanzen in den Pflaiizengewc-den nachweisend) einfach aus den Pflanzen assimiliren lassen. T be-tt ard degritt sogleich diese ganze Theorie mit den gewichtigstenEinwürfen und wies nach, daß die Thiere offenbar die zur Ernäh-rung nöthigen Stoffe durch ihre organische Kraft bilden. Payenselbst gab zu, daß die Fähigkeit des Zuckers, sich in fette Substan-