DaS Athmen der Thiere und Thiercier, A69
2«. bis 27. fgusenbeltheile Luft.) Lungenthiere athmen nur in derAtmosphäre; so die Cetacecn, Frösche, Wasserschlangcn. DieBinnenthiere, z. B. Eingeweidewürmer, scheinen gar nicht selbstzu athmen, da sie in den Flüssigkeiten des TrägcrthicrcS leben,welches für sie athmet; bei ihnen fällt Ernährung und Athmungzusammen. Eigens mag sich der Athmungsprozeß der in faulendenThier- und Psianzcnüoffen lebenden Insektenlarven und Infusoriengestalten. S. 28«, Z. t schalt« ein: Die Hebung uud SenkungbcS Brustkastens, welche nur bei den beschuppte« Amphibien,Vögeln und Säugthieren stattfindet, ist keine wesentliche Urbc-dingung des AchmcnS, sondern nur eine Art Vcutilatiou,wodurch das AuStrcibcu der alten uud das Eindringen derneuen Luft erleichtert wird. S. S8«, 3 . 8 ist als Anm. beizn,setzen - ') Der Kiemcnsack der Secscheiden iü nach Milne Edwardsgleichsam in einer großen Höhle aufgehängt, welche er rlu>n>l,r« rt>o->»ciqu« nennt; das geathmete Wasser gelangt in sie durch Spalte»des KiemensackcS und entweicht dann nach außen durch Cloake undAfter. ü° I'liiit.xvill, 2t7 5g. S. 587, Z. s schalte ein: DaS Ath-
men der Frösche ist, wie das der Fische, eigentlich einSchlucken zu nennen, kommt auch durch den Schliugapparatzu Stande; die Fische und Froschlarven verschlucken Wasser,die vollkommenen Frösche Luft; bei diesen letzter» wird diegeathmete Luft durch eine Art Erbrechen wieder auügestoßen.S. 587 , Z. <t sehe als Anm. bei: *) Bet Crokodilen und Schild-kröten verlängert sich LaS Bauchfell gegen das Becken herunter inForm von zwei Trichtern. Diese Peritonealkanäle sollen nach dem äl-ternGcoffroy das Wasser in die Höhle des Bauchfells eintreten lassen-in welchem Alhinung des im Wasser aufgelöste» Sauerstoffes statt,fände.-Anm. z. S. 590, Z 2 . ') Nach Schwann'S Versuchen ent-wickeln sich die Thie reie c in irrcspirabcln GaSacten nicht. Nur dieGäugthiereicr athmen nicht; I. Müller meint, wahrscheinlich er«folge iit der Plazenta ein daS Athmen der übrigen Thiereier er-sehender Prozeß (Unterbrechung des BlutlaufS in den NabelgefässenWird tödllich); doch müsse dieser ganz eigenthümlich sein, da zwi-schen dem Blut der Nabclveucn und Nabclartcrien kein merklicherUntersch. stattfinde Phys.l, 802 . Aber, frage ich, verhüt» sich nicht derFötus in dieser Beziehung wie ein Eingeweidewurm, daß die Mut-ter für ihn athmet, und das Eiweiß, welches vom Cborion aufgesaugtwird, schon oxydirt ist ? — Die Kiemenbogen, welche bei allen Wir-delthieren im FötuSzustaiide als DurchgangSbtldnng erscheinen, sindü»r Gerüste, keine wirklichen AihmungSorgane, wirken daher auch«icht als solche — -Sonstige Bemerkungen. Die raschere