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IV. oder Supplementband.
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Absonderung-

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ab, und zwar wieder bei nabvcrwandten Sippen. Manche habenein wahres Herz, andere «ine Menge kleiner Knoten, in noch anderngeht der Impuls der Blutbewcgung von den Kapillargefässen (wahr»scheinlich von schwingenden Wimpern) auS; dieselben Ersässe wirken oftals Denen, oft als Arterien. Bei allen sind jedoch zwei Systemevon Blutgefässen, eines am Rücken und eines am Bauche vorhanden,jedes mit > oder 2 Hauptstämmcn; sehr oft, doch nicht immer, ver-hält sich in Rücksicht der Gefäßanordnung jeder Körperring dem an-dern gleich. Bei den Anneliden findet kein solcher Unterschied vonkleinem und großem Kreislauf statt; das Kapillarnetz in den Kiemenist nur ein Theil des allgemeinen Gefäßsystems, dir Kiemen sind nurbesonders weiche, sehr gefäßreiche Theile der allgemeinen Hautbe«deckung. (Aus Brcschet'S Bcr. über Milne Edwards Arb. vom 2 ä.Sepk. 1838 ) Tyrrell und Carpenter beobachteten Säftecirkula»tion in den Flügeln der noch nicht lange auSgekrochcncn Stuben-fliege; später hört sie auf. Fror. N. N. Nr- ss. Leon Dufourspricht sich (bei Gelegenheit der Anatomie von 8--rco,,>i. I,-e,nor,l>.)ganz entschlcdcn gegen Annahme eines Kreislaufs in den Insektenaus. Strauß habe am Herzen des Maikäfers 8 Paar seitliche Oeff«nungen beschrieben; er habe durchaus keine Ocffnung finden können,das Herz des Maikäfers als eine a» beiden Enden geschlossene Röhreerkannt. Die Bewegungen deS RückengefäffcS der Insekten rührtennur von der Contraktilität der Fasern her, seien ganz unregelmäßig;das Rückengcfäß sei nur ein Figurant des Herzens, aller höher»physiologischen Bedeutung desselben entkleidet (Ich brauche kaumzu bemerken, daß diesen Einwürfen von L. D. wenig Gewicht bei-zulegen ist.)-M arsh al l Hall hat schon vor Jahren im Aal ein»n Schwänze liegendes HülfShcrz (Caudalherz) entdeckt; e- ist dop-pelt, nimmt Blut aus den feinen Venen der Schwanzfloße auf undtreibt es in die v-n» c-uü-,1!-. Fror. N- Nr. 727.

Absonderung. E. 593 , Z tv v. u. füge als Anm- bei:*1 Obwohl sehr viele, in der Substanz der Organ« enthaltene Stoffeschon im Blute vorkommen, so ist dieß doch nicht mir allen der Fall.Der Leim fehlt ganz; die Substanz d«S Gefäß - und DrüsengewebeSkann man nicht ganz auf die einfachen Bestandtheile des Blutes zu-rückführen. Aber auch Eiweiß, Fett, Faserstoff und andere imBlute enthaltene Bestandtheile zeigen, wenn sie in den Organenvorkommen, vielerlei Eigenthümlichkeiten. Die Organe haben alsoauch eigenes Lebe» und äußern dieses unter andern, theils in neuenStoffverbindungen, theils in Verminderung der schon im Blutevorhandenen. S. 598, Z. ,2 schalte ein: Nebe» der Ernährungund der Absonderung jener Produkte, welche Zwecken dcöOrganismus dienen und in ihm verbleiben, findet noch eine