Wirkung der Zeugung-stoffe.
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Die Nieren erzeuge» sich im Anfang des Larvenlcbens , weih-rend die Wolff'schcn Körper schwinden, die Geschlechtöwcrk-zeuge erst am Ende desselben. Die Wirbel werden aus Fisch,zu Amphibicnwirbcln. S. 62«, Z. 2 v. u. füge bei: Die Gal-lenblase entsteht, wie bei allen Wirbelthiercn, als ein Auswuchsdes Ausführungsganges der Leber. Anm. zu S. es», Z. tl:
*) Es ist eine sehr schiefe Auffassung, wenn Laurent (i>,o<lrom° <I'»n->t.et piixiiol. compsr. 18»7) da- Säugen der Begattung parallelisirt,die beiden in Thätigkeit gesetzten Organe für analog nimmt und sovon einem Lvit lecoaü»t-ur und einem <lo,t Isclaleur spricht-
Sonstige Bemerkungen. Zeugung-stoffe und Be-fruchtung. Bei den höbcrn Thieren und dem Menschen bestehtder Same außer den Samenthierchen au- d. Samenflüßigkeit u. d.Samenkörnchen, letzt, stnd nach R. Wagner runde, granulirte Kör«perchen von >/,«, — Die Samenflüß. läßt sich nicht absehet-
den, ihre Beschaff daher nicht ilolirt erkennen; üb d- Samenthier-chen siebe man S. 77t des Werke-. Während die Ovula sich schonin den weiblichen Embryonen bilden, erscheint da- Sperma erst beider Geschlechtsreife. — Die Keimscheibe ist nach R. Wagnervielleicht dazu bestimmt, das Keimbläschen und den Keimfleck mög-lichst nahe unter d. Oberfläche der Dottermembran suspend. zu er-halten ; vielleicht nur, diese Gebilde der Einwirk. u. mögl. Zmpräg.nation des Sperma'S zugänglich zu machen. Daher kehrt sich beijeder Lage das Ets die Keimschicht immer nach oben.—Es scheint Hüh.ncr zu geben, deren Eier regelmäßig 2 Dotter enthalten. S. einBeispiel in Kror. N- N. Nr. iio. — Man nimmt jetzt allgemeinan, daß, um Befruchtung zu bewirken, unmittelbare mate-rielle Einwirkung des Samens auf die Eichen stattfinden müsse,und diese durch die Samenthierchen vermittelt werde. Ich möchtehiebet jedoch an Spallanzani'S Beobacht, erinnern, welcher eineaußerordentlich große Ouantikät von Froscheiern in einem Cylinder-glase mit einer unendlich kleinen Quantität Samen befruchtete/welche er bloß in Berührung mit der obersten Eierschichte brachte.—-Daß die Samenthierchen bestimmt sind, zu den Eiern zu gelangen(wie eS scheint, gegen die Wimperbewegung; Purkinje und Va-lentin fanden wenigstens die durch Wimpern im Eileiter einer Henneerregte Strömung von innen nach außen gerichtet; die Samenthier,chen können übrigens schon tief unten den he rabsteigenden Eichenbegegnen; ) scheint nach den neuesten Bcob. keinem Zweifel mehrunterworfen. Bischofs fand sie l8»8 auf dem Eicrstocke des Hun-des, Barry i8l2 innerhalb der Eichen des Kaninchens, zwischen denDottermassen, 2ä Stunden nach der Paarung (kl>>l. Tr»->s->ct. t8iz.