Band 
IV. oder Supplementband.
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584 Achtes Buch. Don d. Organismen d. Sensibilität re.

I ); nun frägt es sich aber um die eigentl- Beüimmung der 8a«menthierchcn- Mayer (in Bonn) will ihnen die Roll« zutheilen,welche die Insekten bei der Befruchtung vieler Pflanzen spielen.Sie trügen die an ihnen klebende,, Samenflimmersubstanz" (denfeinsten, befrucht. Theil des Samens) durch ihre schlangenartige B«.wegung zum Keimlager und bohrten im Dotter Kanäle, durch welchejene Substanz zur Keimlage fließen kann; hierauf stürben sie ab undwürden asstmilirt- Fror. N. N. Nr. äi». Kölliker will dieSpermatozoen nicht für Thiere gelten lassen; er vergleicht ihre Be-wegung mir den Wimpern des FlimmerpitheliumS und nennt sieSamenfäden. Nach Val en ti n, welchem Bischofs beistimmt, wäreder Samen chemisch eine so empfindliche Substanz- daß er nur solange, als er sich in Bewegung befindet, seine zur Befruchtung nö-thige Mischung erhalten kann; diese Bewegung sollen die Samen«thierchen vermitteln, (gch muß aber bemerken, daß viele Samen-thierchen wenig, ja gar keine Bewegung zeigen.) — Niemand hatnoch gesehen, wo die Samenrhierchen hinkommen. Höchst wahrschein-lich gehen sie als solche unter, ihre Substanz wird auf dem Eichenaufgelöst, von ihm eingesogcn Durch dieses Ferment ist die Dif-ferenz in das früher homogene Ei gesetzt - welche das Spiel derGegensätze anregt, die sictz durch Entwicklung fortwährend ausglei-chen und neu erregen. Von einer unmittelbaren Umwandlung deroder eines GamenthierchenS zum Embryo kann demnach nicht dieRede sein. — Auffallende Behauptungen hat Barry t8tr gegendie koxal 8->c. ausgesprochen; Blutkörperchen und Keimbläschen sol-len in der Mitte des wandständigen ZellcnkernS ein« Oeffnung haben;der befruchtende Stoff soll durch diese eingeführt werden; darauserkläre sich das wunderbare Auftreten der Eigenschaften beider Ael-tern in den Nachkommen. Der also befruchtete Kudeu, deS Keim-bläschens soll durch Selbsttheiiung 2 junge bleibende Zellen erzeugen,welche sich durch Assimilation einer großen Anzahl winziger, schonfrüher entstandener Zellchen bilden. — Gewisse Kern« in und um dieFasern der Gewebe hätten ebenfalls eine solche Oeffnung und repro«duzirten sich durch Selbsttheiiung; sie stammten von den ursprüngl.Entwicklungszeiten, nämlich von den Kernen der Blutkörperchen ab.Zellen, Blutkörperchen, Muskelfasern pflanzten sich wesentlich durchSpaltung, Selbsttheiiung fort; in den Zellen werde hiebet eine ei-genibümliche Substanz, die Hya lin« erzeugt; in dieser liege die be-fruchtend«, zellenbild. Kraft, ktzil. igät und l-onll. Lü,nl>.

vobl. plnl. dlagsr. Suae, tSä3. — Ich muß noch der allgemei-nen Phänomene im Beginn der thierischen Entwicklung gedenken.Es sinddieß t. die Tbc ilungcn (Furchungen, Zerklüfrungen), welch«die Dottermaff« erfährt, deren Zerfallen in immer zahlreicher« Par-tikeln, aus welchen dann erst wahre Zellen entstehen und 2 . die Ro-