Entwilkl. r. Quallen, Seesterne, Seescheiden. 387
was mir deßhalb unpass. scheint, weil die Thiere sich in demselbenfortpflanzen, was keine Larve thut. Sie treiben nämlich, wie Po-lypen, Knospen u ScitenauSläufer und die neuen aus diesen sichcntwick. Thiere gleichen ganz der sogen. Larve. Nach einer nochnicht binreichend bekannten Zeit theilt sich nun die Larve freiwilligin viele Querstrich«, die sämmtl. zu neuen, der Larve unähnl. Thierenwerden; sie sind scheibenförmig, am Rande in 8 zweith. Strahlenzertheilt, mit äeckig röhrenförm. niederbäng. Mund u. schwimmenfrei herum. Indem sie heranwachsen, verkürzen sich ihre Strahlen,die Räume zwischen diesen vergröß sich u- es wachsen dort die Rand-fühler heraus, der Mund theilt sich u. wird zu 4 Mundarmen, mite. Wort, die Thiere werden ganz der Muttermeduse gleich. Nicht-aS aus dem Ei entstand. Jndivid. verwand- sich also in eine voll-kommene Qualle, sondern die Quertbcile der sogen. Larve. — NachDalyell pflanzen sich die Holothurien (außer durch zahlr. Eier) auchdurch freiwillige Theil in 2 od- mehr. Stücke fort, welche zuletztalle durch die Entwiekl. neuer Organe vollständig werd. Fror- N.N. 3Zt. — Die sonderbare Ilixinnsris von SarS ist nach Koren dieEntwicklungsstufe einer -äsi-eiss. SarS fand die sehr kleinen zahlr.Jungen von äst. ssn»ui»vl°n«us schön roth, rundlich, flachgedrückt,vorne mit -t kurzen, keulenförm. Armen od. Anhängen versehen; diegrüßern hatten an der obern Körperfläche in 5 Reihen gestellte War-zen- die sich entwich. Füßchen. Die Tbiercben schwammen (vermuth!,mittelst Wimpern) langsam, aber gleichförmig, meist gerade aus,stets mit den Armen voran- Nach t2 Tagen begannen die 5 Körper-strahlen hcrvorzuwachsen; nach 20 Tagen waren die Füßchen schonzum Kriechen brauchbar; daS Schwimmen halte aufgehört. Nacheinem Monat verschwanden die 4 Arme nach U. nach; das Thier,anfangs symmetrisch und lineär, war nun sternförmig geworden,der Mutter ähnlich, nur die Strahlen noch kürzer, breiter, die ffüß°chen weniger zahlr. Bei den Scestcrnen u. Medusen bildet die Mut-ter durch Wölbung ihres Körpers eine Bruthöble für die Jungen;diese befestige» sich an deren Wänden mittelst besonderer Hafknäpfe.— Anden Eiern der zusammenges-ASzidien beob. Milne Edwardseine Dotterhaut mit Dotter und Keimbläschen; die Befrucht, scheintin der Cloake zu geschehen; der sich darauf entwich. Embryo gleichtsehr einer Lercur,'» und erleidet dann bedeut. Gestaltveränd- DieseThiere pflanze» sich aber auch durch Knospen fort; die Jungen blei-ben mit dem Mutterrhicre vereint, dlsm üc i'Insr XV tl. Die Eier vonLoir^lius besinden sich nach SarS in großer Menge in der Stern-öffnung der Allen, der gemeinschastl. Afterhöhle, sind oval, glatt,hellgelb mit dunklerm durchschimmernd Kern. In ihr- gelatin. Hüllesind Geschöpfe eingeschlossen, etwa von der Gestalt der Kaulquappen,sammt Schwanz l", l., hellgelb, welche brlm Bersten -er Hülle frei