586 Achtes Buch. Von d. Organismen d. Sensibilität re.
sitzenden c-mpsnul-i-i» (Polypensippe) sah v- Nordmann in Odessain einer gewissen Lebensper. das zusammenziehbare Endstück sich vomStammstück losmachen, wobei es fortlebt/ herumschwimmt u. einerkleinen Meduse ganz ähnl. ist Der Stamm lebt ebenfalls fort u.entwick. durch Sproß, neue Jndivid. Nach Vanbeneden sind die6-mp»nul««»?am komplizirtesten gebaut im 2ten Stadium ihrer Ent-wicklung; nach dem Auskriechen aus dem Ei besitzen sie sämmtl. Cha-raktere der Medusen/ so wie deren Beweg. u. Lebensweise; im Eier.stocke haben sie schon mit den Asterien u. Hydren große Aehnlichkeit;als erwachs. Thiere steigen sie wieder eine Stufe tiefer in der organ.Neide herab- dleüurr» inirin» LIalider (Oplreli» p«e. ot l.e,.) , dannN-üus-l xapillala Ott. k'r. dkul! sind nur junge Lampan. Diese Poly-pen pflanzen sich nach v- B. durch Knospen u. Kapseln fort; erstereentstehen in bestimmter Zahl und Entfernung; daher die reg'lmäß.Gestalt des Polyvenstammes. Die Polypenkapseln sind stets endstän-dig/ die Eicrkapscln achsclständig; durch Knospen od. Polypenkapselnvergrößert sich der Stamm; durch die Eier entstehen neue Kolonien.Interessant ist in den Eiern die krystallähnliche Gruppirung -erDotterzcllen zu den 24 Cirrhen der jungen Pol. u. zu den Sinnes-organ. Die jungen Polypen haben nämlich -eutl. Augen - und Ge.hörbläSchen/ Muskeln u. Nerven mit Ganglien/, was Alles bei denAlten verschwindet- (Bei 8z,ncoe)n« findet nach Lov-'n dasselbe statt.)In diesem medusenähnl. Zustand/ mit einem nach unken gekehrten(vorübergehenden) Mund schwimmt nun der junge P. herum; wahr-scheinlich sehr er sich später fest/ und es bildet sich dann zwischenden sich nun aufrichtenden Arme» der bleib. Mund. änn. 6. -c.
2e -o'r, 1843. ES besitzen nach Kölliker auch die Jungen von S-eiul-ri»,wenn sie aus den Eierkapfeln treten/ medusenart. Gestalt; ihr schirm,ähnl. Körper bat am Rande -4 Fühlfäden; von ihrem rundl. Magengeht eine in 4 Lippen endigende Mundröbre aus; am Rande derScheibe stehen 8 Nandkörper; die Tbierchen bewegen sich frei imWasser/ wie Quallen durch Contrakrionen der Scheibe, nicht durchWimp. Fror. N. N. »ro. 534. Ueber Entwicklg. d. bilestussa s. SarSin Wiegm. Arch. 7. Jahrg. SarS sah bei aueiia u- 6)sne»
cspülata aus den kugl. Eiern in den Ovarien (welche Keimbläschenu. Keimfleck und am Dotter Furcdung zeigen) die mit schwing. Mim-pern besetzten, eiförmig walz. Jungen ausschlüpfen u. sich in denzahlr- Behältern in den 4 Mundarmen ansammeln. Nachdem siedort einige Zeit verweilt haben, verlassen sie die Mutter, schwimmengleich Infusorien herum u. heften sich nach ein. Zeit an e. fremdenKörper an. A» diesem wachsen sie mit ihrem einen Ende fest, amandern, freien öffnet sich der Mund, um welchen ein Kranz vonFühlfäden hervorsproßt, wodurch das Thier polypenähnlich (sonstStrobli» genannt) wird. Diesen Zustand nennt SarS Larvenzustand,