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IV. oder Supplementband.
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400 Achtes Buch. Bon b. Organismen d. Sensibilität rc.

die ganze Entwicklungszeit / ohne sich zu e. Nabelblase abzuschließen/welche vielmehr durch die UmhüllungSbaut vervollständ. werde. DieAllantois ist für B kaum eine unmittelb. Metamorphose c. Blatterder Keimblase, trägt aber/ wie immer / die Nabelgefäffe und vermit.telt die Entwickl. des Mutterkuchens. Nach R. entgeht die AUa».toiS bei den Säugth. schon vor den Wolif'schen Körpern aus demGefäßblatt, zuerst als 2 platte / dann verwachsende Hügel; sie ver«wandeln sich beim Kaninchen und Meerschweinchen/ ohne sich zurBlase zu formen/ in die Plazenta/ und ihre Zotten wachsen in diehohlen Zellen der UmhüllungSbaut hinein. B- hingegen laßt beimKaninchen dir Allantois als Blase bis zum Ende des EilebenS er»kennbar bleiben. B. und R. stimmen darin überetn, daß die erstenEntwicklungen des Embryo/ nach Beginn derselben mit Erscheinender Primitivrinne/ sehr rasch erfolgen; nachdem beim Kan. dasOvulum bis zum 7ten Tag eine einfache/ zell. Blase war/ wird nundie Grundlage zu fast allen wesentl, Organen in kaum 2mal 21 St.gelegt/ so daß diese am s. oder i0. Tag geschehen ist. B. bemerktnoch / baß alle Organe aus anfänglich dem Anscheine nach ganz glei.chen Zellen entstehen/ und die Form der Organe sich schon erkennenlasse/ ehe noch diese Zellen sich so metamorpbostrt haben/ wie es dieNatur der Organe erfordert und später gefunden wird. — Für dieBeutelthiere ist zu bemerken, daß beim KänguruhfötuS Owenkeine Placenta fand/ wohl aber eine Allantois. Fror. R. N. Nr.K7. Coste will im Känguruhei daS Nadelbläschen gesehen haben.IKist. Nr. 7S.

Bedeutung der Menstruation. Was Mcnstr. bei Thierenbetrifft/ so s. man die Lit. hier. in Müller'» Pbys- >>, 78». In derNaturgesch. lli, ghg/ habe ich bereit» einige Gattungen angeführt,bei welchen M. stakt findet. Hiezu gehören noch nach Rengger Oku«nach Geoffr. St. Hilaire die Sippen Orcopiik-cu«, discscu«,L^aocexkalu«; Letzt, behauptet« schon / daß dieser Blutstuß mit dermonatl. Brunst zusammen falle/ welche wichtige Bemerkung/ wie ichsehe, keine Beachtung gefunden hak, indem sie wohl auf das Wesender M. beim menschl- Weibe früher hätte Licht werfen können. 3»den letzten 2 bis 3 Jahren suchten nun Aerzte und Physiologen die«seS Verhältniß beim Menschen zu ergründen/ mit Erfolg besondersRaciborski/ Pouchct, Bischofs S. des letzter» Schrift: Beweisder von der Begatt, unabhängigen period. Reifung und Loslösungder Eier der Säugth. u. d. Menschen als der ersten Bedingung ihrerFortpflanz. Gießen, i8ät. Man weiß nun mit vollkommener Be.-immtheit, und namentlich gebührt Bischofs das Verdienst der fakt.Nachweisung, daß die Säugthiere (Kaninchen, Schaaf, Schwein)und der Mensch hinsichtlich der Produktion und Ausstoßung der Eiersich vollkommen wie alle andern Thiere verhalten, nämlich daß