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IV. oder Supplementband.
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399
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Entwicklung der Säugthiere. 899

ihr sich durch Anhäuf. von Zellen den sogen, Fruchthof (eine um«schrieb. Stelle, den eigentl. Heerd der Entwickl. des Embryo) sichbilden. Vom Fruchthof ausgehend, bilde sich dann an der Innen-fläche der Keimblase eine 2re Zellenschichl, so daß jene demnach diebekannten 2 Blätter, das äußere, animale, und das innere, vegeta-tive, zeige. Nach der Bild. des letzter» legt sich nach B. das Eifesi an den Uterus an (beim Kaninchen gegen den 7tc» Tag); er-hält aber von ihm keine neue Umhüllung, denn die früher dafürgehaltene, sogen. »«ml»-. >I°cill>ii,. sei nur das Evitdelium der Ute«rinschleimhaut, womit auch R. übereinstimmt. (N. laßt die Xoa»xelluc. ganz verloren geben; die Zellen entstehen ihm durch Zellen»Produktion aus der Umhüllungshauc und ixachscn in die Drüsen derHI. «Iccillu» hinein; das Chorion entstehe aus der Umhüllungshaut,nicht aus einer, aus dem Eicrstock herübergekomm. Eihauk; cS seiidentisch mit der UmhüllungSbaut der eierleqcndcn Wirbellhiere.)Wie im Vogelei, scheidet sich der Fruchtbof auch im Säugrhiereibald in 2 konzenrr. Höfe, einen dunkeln und hellen; im letztern,innern entsteht als erste Spur des Embryo eine Rinne (der bekanntePriMikivstrcifen), zuerst im animalen, bald aber, wie man durchvorsichtiges Abheben desselben erkennt, auch im veget. Blatte sicht«bar An den Seiten der Rinne bilden sich durch AellenanhäufungWülste; N. sieht dies« als erste Anlagen des Nervensystems an, B.als Uranlagen der Wandungen des EmbryonalkörperS; die Rinnezwischen ihnen bildet sich zum Kanale um, in welchem sich Hirn U.Rückenmark ablagern. Die Entwickl. des Embryo erfolgt nun wiebeim Vogel. Zwischen anim. und veget. Blatt entsteht — für sichdarstellbar — das G-fäßblatt, welches die erste G-fäßverzweiguugträgt; das veget. oder Schleimblatt läßt R. am Ende der Entwickl.als Epilheljum des Darmes übrig bleiben; die anim. Systeme bildensich auS dem serösen und Gefäßblatt. Das Amnion betrachtet B.als eine Metamorphose des anim. Blattes seiner Keimblase, wodurchdieses selbst in die seröse Hülle umgewandelt werde; R- läßt durchErheb. d. AmnionSfalten die UmhüllungSbaut sich vom Embryo ab«heben und beim Schlüsse des AmnionS ganz abschnüren, wodurch siewieder zum geschloss. Sacke werde, der für den Vogelembryo zugleichdie seröse Hülle sei. Hinsichtlich des ChorionS stimmt B. mit R.darin übereilt, daß eö keine Umbildung von der Mutter, sond. einEntwicklungSprvdukt deS Eies sei; eS entstehe entweder durch Ver-bind. der aus Eiweiß und Lo„i, pdluc. bcrvorgeg. äuß. Eibaur lin-der serösen Hülle oder bestehe aus letzterer allein. B. läßt unterBildung des Darmes das veget. und Gekätzblatt sich in die Nabel-blase verwandeln; diese sei beim Kaninchen persistent, verschwindeaber später als Blase und verbinde sich Mit dem Chorion; nach R.erhält sich bei den Nagern der peripher. Theil der Mittelschicht durch