Ideelle Zusammenfassung.
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beruht auf 2 Gründen. Erstens nämlich, wie im individuelle»Seelenleben der Aeltern um die Zeit (nicht eben nur im Mo-ment) des ZeugungSakieS bald jene, bald diese Stimmungherrscht, wie jenes obere Acthermecr gleich einem irdischenOcean nach den Zeiten in Farbe, Beleuchtung, Bewegungwechselt, folgen auch im untern Aechermeer deö ZcugungSsy.stemö (um dieses Gleichniß beizubehalten) verschiedene Zuständeaufeinander, deren letzte besonders steh nothwendig in dieFrucht fortsetzen: diese nämlich erhält zwar die Totalität desättcrlichcn Seins, aber mit bestimmterem Hervortreten jenerMomente, welche um die Zeit deS ZeugungSaktcs überwogen.Der 2te Grund liegt in der Integration der beiden ZcugungS-stoffc; die Inbegriffe der auch in ihnen vorhandenen seelischenCharaktere der Aeltern durchdringen, mischen sich miteinander;gewisse Momente werden hiebci neutralistrt, andere verstärkt,wie beim Zusammentreffen von Strahlen oder Strahlenbündelneinzelne sich aufheben, andere sich verstärken, farbige Bildererzeugen rc. oder wie im chemischen Prozeß, wo 2 Substanzenzusammentreten, Ausgleichung, Verstärkung, Neutralisirungsinnlicher Merkmale stattfindet, scheinbar oft ein ganz Diffe-rentcS hervorgeht. Und zwar will ich hier nicht etwa bloßeBilder gebrauchen, sondern im Lichte u. Chemismus Parallel,erscheinungen des Zeugungsprozesscs bezeichnen; eö sind ana-loge Gesetze, eS ist die gleiche Logik u. Dialektik,welche in der physischen, vitalen u. seelischen Region herrschen.Mit dieser Darstellung ist, glaube ich, auch die Frage nachdem Anfang der Beseelung der Frucht beantwortet.Beseelung ist nämlich ein kontinuirlicher Akt, ein permanenter,universeller Zustand der Schöpfung. Auch die ZeugungS-stoffe der Aeltern sind beseelt; das Seelische in ihnenäußert sich aber deßhalb nicht für die Wahrnehmung, weil derOrganismus hicfür nicht dargestellt ist. In gewissem Sinnist die Beseelung der Frucht so alt, als das Menschengeschlecht;diese allgemeine Beseelung wird aber in den ZeugungSstoffcnbeständig an ihrer Aeußerung unterbrochen, temporär latent;sie »Szillirt gleichsam immer zwischen Evolution und Expansion
oder Involution und Contraktion, zwischen sich Zeigen und
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