Band 
IV. oder Supplementband.
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-410 Acht«- Buch. Don d. Organismen b. Sensibilität re-

Verbergen. DaS sich Verbergen ist begründet im Leben deseinzelnen Organismus, das wieder in die Erscheinung Tretenim geschlechtlichen oder Gattungsleben; der Anfang irgendeines besondern Individuums und damit die bestimmte Be-schaffenheit seiner Seele, wie feines LcibrS und damit auchdes Geschlechts ist im Moment gegeben, wo sick die ZeugungS-stoffe berühren, wenn auch die sinnenfällige Wirksamkeit dieserSeele erst mit der Bildung der hiezu nöthigen Organe mög-lich wird. - Was die Entwicklung betrifft, so ist zur Zeitnoch unerwiesen, ob die den Embryo bildenden Kräfte in denDotterzellcn oder im Keimbläschen zu suchen seien; vermuthenmöchte ich, im letztern, weil die Dotterzellcn ein spontanesBildungsprinzip in sich haben, welches auch ohne Befruchtungsie durch eine Reihe gewisser Umwandlungen hindurch treibt,deren Sinn und Bedeutung noch ganz unbekannt ist, dieseReihe aber ohne weiteres Resultat abbricht, sobald Befruch-tung ausbleibt, welche dann primär aus das Keimbläschen,durch dieses dann auf die Dotterzellcn wirken würde. DerImpuls, welcher die Dotterzellen bestimmt, sich zu einem Pri-mitivorgan zu gruppircn, scheint ihnen demnach vom befruchte-ten und sich dann auflösenden Keimbläschen, namentlich vondem in ihm eingeschlossenen Keimflcck zuzukommen; bei derAnnahme deS Gegentheils würde man wenigstens den Daseins-zweck desselben nicht begreifen. Ist einmal eine Uranlage desEmbryo erschienen, so wirkt diese als Träger der bildendenIdeen mit wachsender Gewalt auf das umgebende BildungS-marerial; Elemente (keineswegs lauter Zellen, sondern häufigamorphe Körnchen und Körnerklumpen) ordnen, gruppircn sichnach bestimmten AnzichungSgesetzen, und wie im Schleiden-scheu, aus dem eingeschlossenen Pollensackc hcrvorgegangenenEmbryonalkügelchen die pUmn-la und rkulieula aus denzu ihnen verschmelzenden Zellen entstehen, so sehen wir hierden thierischen Embryo werden. Die Gesetze seiner Bildungsind aber die komplizirtestcn; während die deS Krystalls sich haupt-sächl. auf ein ftercometrischcö System von Linien reduzircn lassen,deren Zwischenräume sich mit Substanz erfüllen, stehen auchnoch die des Pflanzenembryo'S an Zahl und Verwicklung weit