Band 
IV. oder Supplementband.
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4 Achtes Buch. Von d. Organismen d. Sensibilität rc.

Erzeuger d. NervenagenS, Erreger d. Bewegungsnerven u. auch fürd. Verricht, d. vegct. Nervensyst. (». -)i,>pi>rl>icus mit s. Ganglien)nothwendig- Während Einige d Nerven f. bloße Leiter des Nerven-agenS erklären, schreiben ihnen And. auch spezif. Sensibilität u. nichtspezif. Leitungsfähigk. zu. Nur i,n Gehirne ist Fühlen, Erkennen,Wollen möglich; in ihm vereinigen sich die Eindrücke aller sensibl.Nervenfas. u kommen zum Bewußtsein. ES iß wahrscheinl-, daßnicht nur jeder Nerv, sond. jede Nervenfaser e. befand- Bezieh, zue- bestimmten Seite der Seele u. zugleich zu e- bestimmten Punkteder Peripherie habe, so daß d. Seele sowohl auf ein;. Muskeln wir-ken, als auch den Ort jedes Eindrucks wiff kann 8>n Gehirn die.neu wieder d. Hemisphären d. Vorstellen, Erkennen u. Einbilden,d- Vierhügel d. Gemükhslebcn u. Gemeingefühl, das kleine Gehirnd. Wollen, Begehren u GeschlechtSirieb. Heule hat im Gehirnaußer d. motorischen u scnsit. auch Fasern gefunden, welche aufReiz. weder Beweg, noch Empfind, veranlassen; er nennt sie Denk-fasern, weil sie vermuthl- d. Denken dien. Die Vierhügel u. Seh.Hügel sind auch Centralapparat des SehsinnS; daS kleine Gehirnverbindet, koordinirt die Beweg, zu e. bestimmten Zwecke; nachBudge wäre cS der Hemmungöapparat für d- ungezüg., immerfortwirk. Bewcgungskraft. Die Commissuren vermitteln wahrscheinl.d- Wirkungen beider Hcmispb.; sehr merkwürd. findet im Gehirn e.Kreuzung der Wirkungen statt, so daß Verletz, von Hirntheilcn d.rechten Seite Störungen in Theil. d. linken Körperseite u- umge-kehrt veranlaßt. DaS verlängerte Mark gleichtun Bau u. Kräf.ken dem Rückenmark«, ist DurchgangSpunkt für Empfind, u. Bewe.gungSimpulse, insbesondere auch Quelle der BthmungSbewcg., Sitzdes WillenSeinflußeS u. Empfindungsvcrmög- Das Rückenmarkwirkt durch seine Nerven auf d. sämmtl. Systeme des Rumpfes u.d. Glieder u. verbind, d. erreg. u. reflekt. Kraft des Gehirns mird- leitenden d. Nerven. D. sogen, refl ckrirende Kraft des R.'Sbesteht darin, daß es auf erhalt. Eindrücke auch ohne d. Gehirn enl.sprechende, obschon bewußtlose u. unfreiwillige Beweg, vcranlaff.kann, z- B. bei geköpften Thieren; dieß wird möglich, indem imN. (nicht aber in d. Nerven) Impressionen eines Theils auf andereTheile überspringen können; daher kann z. B- Schmerz im Darmod. d. Haut Beweg, od Zuck. and. Theile vcranl., indem von denEmpfindungsfasern jener Theile im R. ein Uebertragen auf d. Be.wcgungSfasern der and. Theile erfolgt. Von vegetat. Verrichtungenübt das R. nur auf d. geschlechtlichen bedeut. Einfluß. Gewöhnlichnimmt man an, daß d. Hintern Stränge brS R.'S nur EmvfindungS-,die vorder» nur Bewegungsfasern enthalten. Die Fasern der Hirn-u. Rückenmarksnerveu vermitteln entw. Beweg, od Empfindungoder SinneSwahrnehmung; «S giebt also motorische, sensible