Band 
IV. oder Supplementband.
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413
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Funktion«» -c§ Nervensystems.

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u. SinneSfascrn. Gewisse Nerven begehen nur aus einer Art vonFasern; verein, sich motor u. sens. Fasern in ei Nerven, so beißter ein gemischter. Die moror. Fasern leiten nur centrtsugal, u-zwar auf psych. sowohl als phys. Anrcg.; im erst. Fall wieder will-kührlich od. automatisch, im leytern Fall immer unwillkührl. u. re-fleknrt, indem auf Empfindungsfasern Reize wirken, u. d. Erreg,dann von diese» auf motorische überspringt. Die motor. Fas. alleinbewirken d. Muskelkontraktion u. erhalten d. hiezu nötb. Kraft vonden Centralorg., behalten sie aber auch noch kurze Zeit nach d.Trennung von denselben. Obsebon man gewohnl. den Ursprung allermotor. Fas. von d- vord. RückenmarkFgrüngcn ableiten will, so istes doch viel wahrscheinl-, daß sie bis in das Gehirn reichen. DieEmpfindungSfas. leiten centripetal, u. zwar jede Faser für sich ; Reizeauf ihre peripber. Enden angebracht, kommen im Gehirne z. Be-wußtsein; die Empfind., welche sie vermitteln, sind entw. innere,auf d. somat. Leben sich beziehende, von dies. kundgebende (Gemein-gefühl, Triebe), od. äuß.; auch wirken sie auf d. Tonus derMuskeln ein. Die Fasern der Sinnesnerven haben Empfind,nur für bestimmte Reize, spezif. Empf , währ. d. sensibl- Fasernfür mehr. u. allgcm. Reize Empfind, haben. Reizt man e. Stamm

v. EmpfindungSkasern, so haben alle Theile, die von ihm Zweigeerhalten, Empfind. Merkw. ist, daß ein durchschnitt, u. gereizterNervenstamm noch Empfindungen haben kann, wenn die enisprcch-peripher. Stellen in Folge der Durchschneid, od. Lähmung ganzempfindungslos sind; darauf beruht z. B., daß Ampukine manchm.noch die abgeschnitt. Gliedern zu besitzen u. darin Schmerzen zuempfinden glauben. Erregt e Empfindung andere, od. pfianzl siesich krankb. üb. d- affiz. Stellen hinaus fort, so heißt dieß Irradiationder Empfindungen, Mitemvfindung. Je zahlr. die EmpfindungSfas.in e Theile, desto feiner ist dessen Gefühl; am feinsten an der Spitzeder Zunge, der Finger, sehr wenig fein am Schenkel, Rückgrarh.Alle Rückenmarkönervcn entspringen mit 2 Wurzeln; die Hintere mite. Ganglion versehene enthält nur EmpfindungSfasern, die vorderefür sich nur BewegungSfas., empfängt aber von d. Hintern eine Par-thic EmpfindungSfas.; beide Wurzeln hängen mit d sympath. Nervendurch e. Verbindungsast zusammen. — Den vcgerat. Funktionen desOrganismus steht d. organische od vegetak. Nervensystem,der nerv. -^lnpstli mit seinen Knoten u. Geflechten vor. Die meistenAutoritäten stimmen darin übereilt, daß dieses Nervensystem ein vomantmalen od. Ceredrospinalsystem unabhängiges sei, seine eigenen,mir spezif. Kräften begabten Fasern besitze, aber diese hie u. da gegenFasern der Hirn- u Rückenmarksnerven austausche. Bidder u-Volkmann behaupten, daß sich die organ. Fasern, welche aljo Blut-lauf, Ernährung, Absonderung, Ausscheidung rc. vermitteln, auch