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Uebersicht der Pflanzen-Familien nach verschiedenen Autoren, mit Angabe der bekannten Gattungen, nebst einer kurzen Darstellung des Linné'schen Systems
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HAEMODORACEAE.-MUSACEAE.

SCITAMINEAE.

Fam. 33. Haemodoraceae R. Brown.

Geschlechts! hülle oberhalb (selten unterhalb), ölheilig. Staubfäden 6, in der Ge-schlechtshülle befestigt; oder 3 und den innern Lappen gegenüber stehend; Staubbeutel nach vorn.Fruchtknoten 3fächerig, Fächer 1 2 odcrvielsaamig; Griffel einfach, Narbe ungetlieilt. Fruchteine Kapsel, mit Klappen; selten ohne diese, fast nussartig. Saamcn bestimmt und schildförmig,oder unbestimmt, enthalten einen kleinen Embryo im harten Eiweisskörper.

Blätter reitend.

Gattungen:

1. Barbacenia Vandelli.

2. Conostylis R. Br :

3. Dilatris.

4. Haemodornm Smith.

5. Lachnanthes Elliott,

6. Lanaria Aiton.

7. Lopltiola Ker.

8. Phlebocarya R. Br:

9. Schwaegrichenia Spr :

10. Vellosia ancl :

11. Waehendorfia.

Fam. 34. Musaceae Juss;

Geschlechts hülle einblättrig, angewachsen. Staubfäden 6 , wovon einer oft fehlschlägt,auf dem Fruchtknoten. Griffel einfach, Narbe einfach oder getheilt. Frucht fleischig oder eine3fächerige 1vielsaamige Kapsel, die zur Hälfte 3klappig ist. Embryo einem Pilz ähnlich, überdem mehligen Eiweisskörper, gegen den Nabel zu liegend. Stiel kraut- oder baumartig. Blät-ter abwechselnd, Blattsliel mit längeren oder kürzeren Scheiden. Iede Blume mit einer Scheide,in grossen Trauben mit gemeinschaftlicher Blumenscheide, Tropische Gewächse.

Gattungen:

1. Heliconia. 3 Strelitzia Ait.

2. Musa. 4. Urania Schreb :

Die Früchte von Musa paradisiaca und sapientum sind geniessbar und wohlschmeckend.

Fam. 35. Scitamineae L. (Cannae Juss: Amomeae Richard. Scita-

mineae Spr: R; Br.)

Geschlechtshülle oberhalb, doppelt, jede rührig; die äussere kürzer, fast 31appig, dieinnere mit doppeltem Saum. Der äussere Saum 31appig, fast glcichmässig, oder der vordere Lappenverschieden; der innere Saum ungleichförmig, 3theilig, der grössere Lappen (die Lippe) in der Mitteoft wieder 23Iappig; die seilliehen kleiner, auch nur zalinförmig oder undeutlich. Ein Staubfa-den, an dem vordem Lappen des äussern Saumes befestigt; der Faden oft breit, blumenblattähnlich,