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M0JST1M1JEAE.
AMENTACEAE.
CONIFERAE.
3. Ambora Juss: 4. Boldea Juss: 6. Monimia Pet.~Th\
(Mithridatea Commers :) 5. Citrosma R- et Pav\
Fam. 184. Amenbaceae (excl. gen.) Juss: (Bebulinae, Cupulijerae et
Saliceae Rieh:)
Blumen eingeschlechtig, ein- oder zweihäusig.— Männliche Blumen in Kätzchen, Staub-fäden in verschiedener Anzahl, meist auf den Schuppen des Kätzchens eingefügt. — Weibliche Blu-men in Kätzchen, oder Büscheln, oder einzeln, aus einblättrigen Hüllen, oder Schuppen bestehend;Fruchtknoten einfach, mit meist gespaltenem Griffel und mehreren Narben.— Frucht eine ein- odermelirsaamige Nufs, Kapsel, oder Steinfrucht. Saamen ohne Eiweisskörper. — Embryo grade, flach,meist verkehrt. —
Bäume, oder Sträucher, mit einfachen, abwechselnden Blättern, jung mit 2 Slüzblätt-chen. — In ,den gemäfsigten und kalten Zonen. —
Gattungen:
1. Ainus Taurnef;
2. Betula.
3. Broussonetia Ventx
4. Carpinus.
5. Castanea Tournef;
6. Clarisia R. et Pav -
7. Corylus.
8. Eagus.
9. Iledyosmon Sw :
10. Lacistema Sw:
11. Liquidambar.
12. Morella Lour:
13. Myrica.
14. Olmedia R. et P av ■
15. Ostrya Micheli.
16. Planera Michx:
17. Platanus.
18. Populus.
19. Quercus.
20. Salix.
Bestandteile- Die Rinde enthält bei den Meisten viel Gerbesfoff, und wird daher zumGerben des Leders benutzt, die von Quercus Robur und Salix triandra, fragilis etc. ist auch Arzneimit-tel; aus der Rinde von Liquidambar Styraciflua und orientalis schwitzt Storax. Die Früchte enthaltenStärkemehl oft mit bitterem Extraclivstoff verbunden, wie die Eicheln, Kastanien (Castanea vesca). DieSaamenkerne von Corylus Avellana und Fagus sylvatica enthalten auch fettes Oel, welches geuiefsbarist. Bei Myrica schwitzt aus den Saamen Pflanzenwachs. Die Galläpfel kommen von Quercus infectoriaund sind die, durch ein Insect verursachten, Auswüchse der Blätter.
Fam. 185. Coniferae Juss:
Blumen ein- oder zweihäusig; die männlichen meist in Kätzchen stehend (nämlich stattdes Kelches ist eine einfache Schuppe vorhanden); Staubfäden bestimmt, oder unbestimmt an Zahl,frei, oder in mehrere einfache, oder ästige Bündel vereinigt; Staubbeutel einfächrig. — Die weibli-chen Blumen bilden kuglige, oder eiförmige Kätzchen (Zapfen), die Letzteren mit grofsen ziegeldach-artig liegenden Schuppen; in den Winkeln der Schuppen stehen 1 — 2 weibliche Blumen, die jedoch