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Geschichte der Geognosie : und Schilderung der vulkanischen Erscheinungen : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Zerstörungen an der Erdoberfläche.

findet. Uebcrall sehen wir entweder zerstreut liegendeGipfel, zusammenhängende Felsenkämme und Bergrcihenoder Ebenen über einander aufsteigend in mehrfachenAbstufungen und von mannigfachen Thälern durchfurcht,welche den Zusammenhang derselben zerstört und auf dieverschiedenartigste Weise verändert haben. Es erscheintdaher pchon bei erster Betrachtung unsere Erdoberflächeals ein unregehnäfsig zerstückeltes Ganze, dessen voraus-gesetzter Zustand früherer Gleichförmigkeit durch eineReihenfolge von späteren Ereignissen (oder auch vielleichtdurch ein einziges Ereignils dieser Art) zerstört worden ist.

Gehen wir indessen näher auf die Betrachtung derMassen ein, welche unsere Erdrinde zusammensetzen, sobemerken wir, auch ohne in vcrwickellere Verhältnisseeinzudringen, an ihnen sehr häufig eine andere und nichtminder folgenreiche Eigentümlichkeit. Richten wir denBlick auf die Beschaffenheit des Erdbodens in unsernUmgebungen, so sehen \yir denselben zusammengesetztaus Sand, Thon und losen Gesteinbrocken. Dieser Sand,diese Gesteinbrocken, diese zusammengcschlcminten Thon-massen , welche gleichartig ein einförmiges Flachlandvon vielen tausend Quadratmeilen Ausdehnung bedek-ken, sind nicht vom Anfänge der Erdrindebildung anin derselben Weise ursprünglich vorhanden gewesen.Wir sehen vielmehr dieselben an den Rändern der Ebeneund überall, wo wir hinlänglich in die Tiefe einzu-dringen vermögen, nicht nur auf vorher dagewesenen(notwendig älteren) Gesteinmassen aufliegen, sondern esbestehen auch bei genauerer Untersuchung diese Sand-und Geröllmassen aus den Bruchstücken von älteren Ge-birgsarten, deren unversehrte Ueberreste grofsentheilsnoch in den umliegenden Erhebungen des Bodens in ih-ren ursprünglichen Verbindungs-Verhältnissen die Ober-fläche der Erde bilden. Diese Bruchstücke sind unregel-mäfsig durcheinander gew orfen, mannigfaltig zertrümmert,abgerieben und zersetzt; wir erblicken mithin in diesem