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Friedrich Iloffmann.
während des Sommers 1833 in den Stand gesetzt, seineVorlesungen in Berlin mit dem Winterhalbjahre 1833zu 1834 anzufangen. Es lebte diesen so ganz, dafs sieseine ganze Zeit und seine ganze Kraft in Anspruch nah-men; alle Anregungen, welche der Zustand der Wissen-schaft selbst enthielt, alle Mahnungen seiner Freunde, ver-mochten nicht ihn zu einer Theilung seiner Zeit und Kraftzu bewegen, welche die Möglichkeit gelassen hätte, ne-ben der Erfüllung seiner Pflichten als Lehrer auch alsSchriftsteller wieder hervorzutreten, und namentlich dieFrüchte seines Aufenthaltes in Italien für einen weiterenKreis, als den seiner Zuhörer, nutzbar zu machen. Sosehr er die Nothwendigkeit einer solchen Veröffentlichungdes mit so viel Aufwand Errungenen fühlte, so behaup-tete doch das Bedürfnifs seiner Zuhörer ein Näherrecht,das jede andere Anforderung vorerst auf eine Zukunftverwies, welche ihm leider versagt blieb. Aber der Er-folg dieser Vorlesungen war auch ausgezeichnet; es warseine Liebe für die Wissenschaft, die Klarheit und An-schaulichkeit aller seiner Vorstellungen, und die Wärmeeiner natürlichen Beredsamkeit, was seine Zuhörer insolchem Maafse für ihn gewann. Wie ein nie versie-gender Strom flofs die Rede von seinem Munde; unge-sucht stand ihm eine Fülle treffenden Ausdrucks zu Ge-bote; man sah ihm die Lust und Freude an, die es ihmmachte, die Aufschlüsse seiner grofsartigen Wissenschaftzu überliefern, und darum erworbene Verdienste anzu-erkennen. In seiner Hand belebte sich Alles, überallfesselte er durch den Reichthum des auserlesensten Ma-terials, und durch den klaren geistigen Zusammenhang.Er erwarb für seine Wissenschaft unter den Studiren-den eine ungewöhnliche Theilnahme, seine Begeisterungrifs die Zuhörer mit sich fort. Ueberdiefs stand ihnenseine Wohnung offen, er opferte ihnen fast seine ganzeZeit, und wo er Lust zur Sache fand, liefs er nicht ab,junge Kräfte für die Wissenschaft zu gewinnen; so kurz