sein Leben und Wirken. xxxi
seine Wirksamkeit war, so werden doch sicherlich nachJahren gereifte Früchte davon sichtbar werden. Hoff-man n’s akademische Tliätigkeit in Berlin umfafst nurvier Semester; er las in den beiden Wintern physikali-sche Geographie, und über Vulkane und Erdbeben, inden beiden Sommern Geognosie, daneben über Verstei-nerungen und Hydrographie. Sein tief durchdachter Plan"'er, sich weiterhin auszudehnen auf allgemeine Naturge-schichte, um mit den auf einander folgenden Epochen,welche die Bildungs - Geschichte unseres Erdkörpers be-zeichnen, die entsprechenden auf einander folgenden Ge-nerationen der Pflanzen- und Thierwelt zu verbinden, undvon den urweltlichen Geschöpfen überzugehen zu denendes gegenwärtigen Zeitalters.
Hie scheinbaren Anzeichen einer fortschreitendenBesserung seines körperlichen Zustandes liefsen ihn lei-der übersehen, wie viel er noch in dieser Rücksicht zuschonen habe. Er versprach sich besonders viel Nutzenfür seine Zuhörer von geognostischen Exkursionen, dieer alljährlich machen wollte, einmal in den Harz, dasanderemal ins Erzgebirge. Hie Wanderung in den Harzsollte die Reihe derselben eröffnen; sie war schon ganzbestimmt festgesetzt für den August 1835; Hoff mannfühlte sich zwar schon im Frühjahre desselben Jahresunwohl, aber er hielt diese Empfindung nur für eineFolge des Mangels an einer so starken Bewegung, alser auf seinen Wanderungen und Reisen seit vielen Jah-re n gewohnt gewesen war, und sehnte sich nur um souichr nach einem weiteren Gange in die Gebirge. Mitdiesem Gefühle des Uebelbefindens, und dieser Sehnsucht"ach dem vermeinten Heilmittel, ging er während derFfingstferien allein in den Harz, um den Weg zu erfor-s chen, der am lehrreichsten wäre; eine Karte, welchese inen künftigen Begleitern das Verständnifs erleichternsollte, war bereits gestochen; aber die Exkursion unter-blieb. Hi e pfiugstwochc des Jahres 1835 zeichnete sich