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Einleitung.
führen. Und weil sie dazu die Grundsätze aus der Phy-sik entlehnt, hat man sie eben sehr passend mit demNamen der physikalischen Geographie belegt. Esist also das physikalische Element, welches wesentlichdie innere Verschiedenheit unserer Wissenschaft von derallgemeinen Erdkunde bedingt, wie es andrerseits das geo-graphische Element ist, welches sie hauptsächlich vonder reinen Physik unterscheidet. Die allgemeine Erd-kunde ist übrigens die einzige Wissenschaft, mit wel-cher die physikalische Geographie, den Gegenständennach, in allen ihren drei vorhin näher bezeichnetenTheilen zusammentrifft; mit der Physik hat sie blofs diebeiden ersten Tlieile gemein, mit der Astronomie nurden ersten, und mit der Geologie hauptsächlich nur einenAbschnitt des zweiten Theils, denjenigen, welcher vomLande handelt, indem die beiden andern, welche dasMeer und die Luft betrachten, die Hydrographie undAtmosphärologie, nicht anders als sehr uneigentlich zurGeologie gerechnet werden können; endlich ist es nurihr letzter Theil, durch welchen die physikalische Geo-graphie in das Gebiet der Naturgeschichte eingreift, undsie thut es nur in so weit, als die darin enthaltenenGegenstände Data zur Charakteristik der Länder undKlimate darbieten.
Hiemit möchte denn der Umfang unserer Wissen-schaft und ihr Verhältnifs zu den verwandten oder siezusammensetzenden im Allgemeinen hinreichend angedeu-tet seyn. Es bleibt uns jetzt noch übrig, kurz zu be-zeichnen, in welcher Ausdehnung und unter welchemGesichtspunkte wir hier dieselbe aufzufassen gedenken.Eine nur ganz oberflächliche Bekanntschaft mit den Leh-ren, welche vorhin als Bestandtheile der physikalischenGeographie, in weitester Bedeutung genommen, aufge-zählt wurden, mufs nämlich sehr bald zur Ueberzeugungführen, dafs dieselben in einem Cursus von Vorlesungenunmöglich alle in gleicher Ausführlichkeit vorgetragen