Pendel me ssungen.
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fser Genauigkeit mit Bestimmung der Peudelliinge zu Lon-don, dann verglich er dieselbe mit der an den Haupt-Stationen der englischen Gradmessung, und führte dabeiinsbesondere den Gebrauch der von ihm sogenanntenunveränderlichen Pendel ein, welche seither der Wissen-schaft so sehr grofsen Nutzen geleistet haben.
Man war nämlich früher daran gewöhnt, die Längedes einfachen Sekundenpendels an verschiedenen Ortenmeist durch direkte Messungen zu bestimmen, und dieAusführung dieser Operation hatte an vielen Orten grol'se’Schwierigkeiten. Es giebt aber" noch ein anderes Verfah-ren, was darin besteht, dafs man ein und dasselbe Pen-del von unveränderter Länge an den verschiedenen Sta-tionen schwingen liefs, und aus der ffermehrten oder ver-minderten Anzahl seiner Schwingungen, in gleichen Zeit-räumen, durch Rechnung bestimmte, um wieviel das Pen-del verkürzt oder verlängert werden müsse, damit es ge-nau eine Schwingung in einer Sekunde mache. Riefswar im Wesentlichen das Verfahren, welches Katerwählte. Er erkannte den grofsen Vortheil, Pendel vongleicher Länge und fehlerfreier Arbeit zu London unterseinen Augen machen zu lassen, und diese nach verschie-denen entlegenen Punkten der Erde zu senden, wo mannun weiter nichts nütliig hatte, als die Zahl ihrer Schwin-gungen in einer gegebenen Zeit zu zählen. Er vermiedso den Fehler, welcher aus der ungenauen Messung derLänge des Pendels, und ebenso auch den, der aus etwa-niger Beschädigung entstehn konnte; denn er erhielt seinePendel wieder nach London zurück, und dort mufstensie von Neuem -wieder mit den Norinalpendeln überein-stimmen.
Viele Reisende machten fortan von dieser neuenund so bequemen Vorrichtung Gebrauch, und so ver-mehrte sich die Zahl der zuverlässig bekannt geworde-nen Pendellängen ungemein. Ganz besondres Verdiensthaben um diesen Gegenstand die Arbeiten des Kapitain
Sa-