Pentlelmessungen.
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Jahren 17.92 bis 1794), bestimmte er die Länge des Se-kundenpendels in Paris, und zwar hauptsächlich in derAbsicht, um dieselbe nach dem Vorgänge von Iluygensals Grund-Einheit für das neue Normalmaafs vorzuschla-gen. Er ermittelte die Gröfse desselben zu 440,5593pariser Linien oder zu 3 Fufs 8,5 Linien. Die Beobach-tungen so weit fortzusetzen, dafs darauf hätten Untersu-chungen über die Gestalt der Erde gegründet werdenkönnen, verhinderte sein frühzeitiger Tod. Die Akade-mie liel's indefs diesen Gegenstand nicht fallen, sondernveranlalste mehrere ihrer Mitglieder, die begonnenenArbeiten cifrigst fortzusetzen. Insbesondere beschäftig-ten sich Biot und Arago mit Bestimmung der Pendel-längen an mehreren 1 #lauptstationen des, ■durch Frankreichgemessenen Meridians, indem sie bei Formentera aniin-gen (die andern Orte waren Clermont, Bordeaux, Fi-geac und Dünkirchen) und sich dabei der Methode vonBor da bedienten. Später, als es die Zeitverhältnissegestatteten, setzte Biot diese Beobachtungen noch wei-ter gegen Norden fort, und bestimmte namentlich im J.1817 noch die Pendellänge für zwei Orte in Schottland,für Leith bei Edinburg und für die Insel Unst.
Gleichzeitig begannen die Engländer die unstreitiggrofsartigsten und wolilausgeführtesten Unternehmungen,welche in dieser Beziehung versucht worden sind. Näm-lich theils veranlafst durch das auffallend anomale Re-sultat, welches die englische Gradmessung gegeben hatte,mehr aber noch durch den Wunsch, eine wissenschaft-liche Einheit in ihr Maafs- und Gewichts-System zubringen, äufserten die Repräsentanten der Nation dortden Wunsch nach einer möglichst genauen Bestimmungder Pendellänge an vielen Punkten in weit von einanderentlegenen Breiten. Es ward diefs der Gegenstand einesmdamentsbeschlusscs vom 15. März 1816, und man iiber-t> Hg die Hauptleitung des ganzen Unternehmens dem Iva-pitain Kater. Dieser beschäftigte sich zunächst mit gro-