Amerika’s Entdeckung.
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gewesen waren, und bei welchen allen eine Vorstellungüber das sehr weite Fortsetzeh Asiens, sey es als Con-tincnt, sey es in zahllosen Inseln gegen Osten, existirte.Columbus mufste daher als geborner Genueser schonfrüh mit dem Gedanken vertraut werden, das AtlantischeMeer gegen Westen zu beschiffen, und ungeachtet er,wie Alex, von Humboldt beweist, die Alten nichtaus den Original-Schriften studirt hatte, so kannte erdoch sehr wohl die von Aristoteles, Strabo u. A.vorgetragenen Argumente, und stützte sich auf dieselbenin seinen, an das Königspaar von Spanien geschriebenenBriefen. Er ward ferner noch in seinen Plänen unter-stützt durch den Rath und den Eifer des ersten Astro-nomen seiner Zeit, Toscanelli zu Florenz, welchersich mit diesem Gegenstände auf rein theoretischem Wegeund nach den Aussagen von Kaufleuten seit 1474 sehrernsthaft beschäftigte, und u. a. dein Könige von Por-tugal, Alphons V., eine Karte von dem muthmafslichzu durchschiffenden Meeresstriche schickte. Auch dieReligion selbst noch mischte sich mit kraftvollen Beweg-gründen in diese Unternehmung, denn es waren von demHaupt-Mongolenfürsten Inner-Asiens, bekannt unter demNamen des Grofs-Chan, mehrmals Versuche gemacht wor-den, den christlichen Glauben anzunehmen; ja er hattedeshalb sogar zweimal Gesandte an den Papst abgeschickt,die Missionare aber, welche man zu ihm schicken wollte,scheiterten meist an der Entfernung und an den enormenSchwierigkeiten und Hindernissen der weiten Landreise.Es gab daher auch Columbus ausdrücklich als Zweckseiner Reise an:
„Den Orient auf dem Wege durch den Occident zusuchen, die Länder, wo die Spezereien wachsen, aufgeradem Wege zu erreichen, dann den Grofs-Chanzu besuchen, und ihn der Wohllliaten der christlichenReligion theilhaftig werden zu lassen.“
Er war so voll von diesem Gedanken, dafs, als bei