Amcrika’s Entdeckung.
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Oceans und die Schwierigkeit ihn zu beschiffcn. Ersetzte nach seinen Vorstellungen von der Grül’se derErde den Zwischenraum beider Küsten auf 130000 Sta-dien, etwa 3210 geogr. Meilen, da es in der That we-nigstens zwischen Afrika und Südamerika nur 300* Mei-len und auf dem Wege, den Co 1 umbus zurücklegte,nahe an 600 sind, und von Amerika nach Asien in derAequatorial-Breite etwa 2000 geogr. Meilen. Er nahm an,dafs auf diesem Wege wohl noch eine oder zwei grofsebewohnte Ländermassen liegen könnten, und man hatdaher diefs als eine Vorhersagung von Amerika und derInseln des stillen Oceans nehmen wollen.
Ucbrigens glaubten alle aufgeklärten Männer desAlterthums, wie Cicero, Pliuius, Seneca u. s. w.,ganz entschieden an solche Verhältnisse, und nur inspätem Zeiten erst machte man, vorzüglich geleitet vonden dunkeln und verworrenen Vorstellungen der Kir-chenväter, Rückschritte in diesen Ansichten. Erst end-lich gegen die zweite Hälfte des 13ten Jahrhunderts er-wachten dieselben wieder. Hie Reisen italienischer undfranzösischer Mönche und Kaufleute, wie Rubruquis(Ruisbroek), Carpini, und vor allen die der Ge-brüder Polo (Maffeo, Nicolo und Marco 1250 bis1296), welche bis nach China und Indien kamen, gabendazu Veranlassung, und vor Allen war es besonders dergrofse Roger Baco, welcher 1267 die Ansichten desAristoteles, Ptolemäus, Scneca u. s. w., gestütztnoch auf Detail-Angaben dieser Reisenden, wieder vor-weg (Opus majus). Es pflanzten indefs diese Ideensich neben den herrschenden nur sehr allmälig fort, undsie erreichteir endlich in der Mitte des 15ten Jahrhun-derts ihren Gipfelpunkt. Damals war Italien durch denre gen Eifer der Venctianer, Genueser, Pisaner der wahreMittelpunkt des Verkehrs zwischen dem Orient und demOccident, und es kamen und gingen in den HauptstädtenItaliens täglich Personen aus und ein, welche in Indien
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