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A ustralländer.
aber war es (1519 bis 1522) bereitet, die Entfernungder neu aufgefundenen Länder, von der Ostküste vonAsien und den Gewürz-Inseln, zuerst aus der Erfahrungnaclizuw eisen.
Erst mehr als 100 Jahre später, zwiselieh 1615 und1612, ward die dritte grofse Ländermasse, Neuholland,durch Abel Tafsniann entdeckt. Sie liegt zwar ganzungetheilt in der südlichen Hemisphäre, und schon För-ster hat sie ein Continent genannt; doch ist sie kaumso grofs wie Europa und reicht nicht über 40° Breitehinaus. Die grofse Inselmasse der Südsee endlich, welcheman gewöhnlich unter dem Namen Polynesien zu be-greifen pflegt, ist fast ausschliel'slich erst im vorigen Jahr-hunderte entdeckt worden, und liiemit, scheint es, habendie möglichen Entdeckungen gröfserer Ländertheile indem Gebiete unserer Erdoberfläche für immer aufgehört.
Lange Zeit hindurch hat man insbesondere geglaubt,dal’s, so wie in der westlichen Hemisphäre sich das Ge-gengewicht für die Ländermassen der östlichen gefundenhabe, so auch einst in der südlichen sich ein Gegenge-wicht für die Ländermassen der nördlichen finden werde,und man setzte diefs selbst mit solcher Bestimmtheit vor-aus, dafs Jahrhunderte lang auf unsern Weltkarten umden Südpol ein grol'ses Festland, unter der Benennunglerra australis incognita figurirte, welche die lebhafteEinbildungskraft einiger Gelehrten zum Schauplatze allesWunderbaren machte. Diese Vorstellung hielt sich wahr-scheinlich tlieilweise auch um deswillen so lange, weildie südliche Hemisphäre in höheren Breiten verhältnifs-mäfsig kälter und stürmischer ist als die nördliche, unddaher dort von den Seefahrern gemieden wurde. Dererste indefs, welcher diesen Schwierigkeiten Trotz bot,war der weltberühmte Kapitain Cook, welcher auf sei-ner zweiten Reise um die Erde in den Jahren 1772 bis1775 wesentlich damit beauftragt war, die Richtigkeit derdamaligen Vorstellungen vom Südlande zu prüfen. Er