Australläudcr.
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versuchte es beharrlich sich dem Südpole von verschie-denen Seiten zu nähern, und wiewohl er in den meistenFällen schon unter 58 bis 59° Br. von Eisfeldern um-lagert wurde, so durchschnitt er doch an drei Orten denPolarkreis, und es gelang ihm an einer Stelle bis zu 7110' südlicher Br. vorzudringen. Er fand nirgends dabeieine deutliche Anzeige von Festland, überall nur gef)ei-nes Meer, welches das Vordringen verhinderte; eine ein-zige deutliche Küste entdeckte er in 59° Br. und nichtweit südöstlich von der Südspitze Amerika’s; er nanntesie Sandwichs-Land, ohne sie genauer untersuchen zukönnen; es hat sich indefs später erwiesen, dafs sie nureinigen zerstreuten Inseln angehört. Lange Zeit hin-durch blieb nun diese Unternehmung einzig in ihrer Art,und wiewohl man nicht mehr an das Daseyn eines gvo-fsen Südlandes glaubte, so waren doch die südlichen jMeeiein hohen Breiten immer noch sehr wenig gekannt, bisendlich auch in der neuesten Zeit dieser Unvollkommen-heit etwas abgeholfen wurde.
Zuerst war es im Jahre 1819, als wieder in' diesenRegionen neue Entdeckungen gemacht wui den. Der Ka-pitain eines einfachen Kauffahrers, der Biigg AN illiam,Kapitain Smith, umsegelte Kap Horn weiter südlich,als gewöhnlich zu geschehen pflegt, und er fand dort inetwa 62° Br. eine ansehnliche Inselgruppe, welche ertlieilweise aufnahm und mit dem Namen Neu-Süd-Shet-land belegte. Jenseits der Inseln schien ihm die zusam-menhängende Küste eines gröfseren Landes zu liegen,es zeigte sich indefs sehr bald, dafs es auch nur Theileunzusammenhängender Inseln waren. Nämlich ein Jalnspäter etwa sandte die russische Regierung in diese Mee-t’esgegenden eine erfolgreiche Expedition unter KapitainRellingshausen, welche Neu-Süd-Shetland so wieSandwichs-Land in Süden umsegelte. Er entdeckte dannsüdwestlich von der erstgenannten Gruppe, unter 6 is69° Br., zwei hohe Küstenstücke, von welchen er den