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Gestalt der Wcltthcilc
beide Hälften verbindet, ist lang und schmal, etwa zehnBreitengrade (von 8 bis 18° nördlicher Br.). Der öst-liche Archipelagus (die Antillen, Bermudas, Cuba, Do-mingo, Portorico, Jamaica etc.) ist ansehnlich, die Halb-insel auf der gegenüberliegenden Seite (Caüfornieu) zwarnicht grofs, aber deutlich.
Etwas verschieden von diesem rein symmetrischenBilde ist die Zusammensetzung der beiden andern Welt-theile. Steffens sieht die beiden nördlichen Hälftenderselben als venvachsen an, und begreift damit Europaund Asien. Die südlichen Hälften dagegen mit dem Isth-mus, Archipelagus und Inseln erscheinen getrennt, und■werfen sich die eine ganz auf die östliche, die andereganz auf die westliche Seite. Europa und der Theil vonAsien, welchen der Kaukasus und von dort eine Linienach dem persischen Meerbusen begränzt, gehören dernördlichen Hälfte des westlichen dieser beiden Weltthqile,die südliche Hälfte desselben bildet Afrika; sie hat anUmfang und Flächeninhalt bei w r eitem das Uebergewiclitüber die nördliche. Der Isthmus zwischen beiden, dieLandenge von Suez, ist kurz und gedrungen, der kürzestevon allen und auch der nördlichste (30° Br.). Der Ar-chipelagus, welcher ihm vorliegt, wird durch Cypern unddie griechischen Inseln repräsentirt und ist unbedeutend;sehr ansehnlich dagegen , ist die gegenüberliegende Halb-insel, Arabien, ein Land, das nach seinen natürlichen Er-zeugnissen und nach der Gestalt seiner Oberfläche, reinafrikanischen Charakter trägt. Dieser in seinem Zusam-menhänge unstreitig anomale oder gezwungen dargestellteWelltheil erstreckt sich am wenigsten weit gegen Nordenund Süden, vom Nord-Cap 72° Br. bis zum Cap der gu-ten Hoffnung 31° 43' südlicher Breite.
Der dritte Welttheil erscheint viel glücklicher als
welche die drei Continental-Abtheilungen der südlichen Halbkugelunserer Erde bilden.