Parry’s erste Polarreisc.
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sie unter sein Commando. Er erreichte damit sehr balddie Baffinsbai, doch da er sehr lange vom Eise aufgehal-ten wurde, gelangte er erst am 30. Juli an den Eingangvon Lancaster-Sund. Er fuhr hinein, mul’ste abernoch einige Tage mit widrigen 'Winden kämpfen, bevorsich die Zweifel lösten, ob er offen sey oder nicht.Voll Hoffnung sah man überall gerade westwärts keineHindernisse, die Meerenge erweiterte sich, und bald hatteman keinen Zweifel mehr, dafs man sich auf directemWege zum grofsen Ocean befinde. Nachdem man ptwa10 Längengrade fortgeschifft war, sah man im Süden einenbreiten Kanal von der Hauptstrafse abweichen, und dadieser vielleicht eine Durchfahrt in niedere Breiten ge-statten konnte, so fuhr man hinein. Die Reise ward hiereine bedeutende Strecke weit fortgesetzt, und man machtedabei namentlich die merkwürdige Erfahrung, dafs dieCompafsnadeln ganz unbrauchbar wurden, da man demmagnetischen Pol gerade entgegenreiste, und von ihmnur etwa noch 20 Meilen entfernt blieb. Mit der Er-reichung des 73 sten Breitengrades etwa sah man sichhier aber völlig vom Eise aufgehalten. Parry, welcherdiesen Seitenweg Prinz-Regents-Einfahrt, seinenHauptweg aber die Barrows-Strafse genannt hatte,eilte nun, auf den letzteren wieder zurückzukommen.Er segelte voll Hoffnung noch weit gegen Westen, in-dem er rechts und links viel einzelne Küstenstrecken,getrennt durch dazwischenliegende Meeres - Einschnitte,entdeckte, ohne sich dabei auflialtcn zu können. Mitdem 110ten Längengrade von Greenwich (etwa 270 öst-lich Ferro), welchen zu überschreiten eine Prämie von5000 Pfd. Sterl. ausgesetzt war, entdeckte er eine an-sehnliche Insel, welcher er den Namen Melville sInsel beilegte. Von hier segelte er. noch um etwa 3Längengrade nach Westen; dort aber wurde er unab-änderlich durch zusammenhängende Eismassen aufgehal-ten. Er war daher genötliigt umzukehren, und suchte