Parry’s zweite Polarrcise.
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barrieren zurückgehalten worden, so war es gegenwärtigdie Absicht, einen andern Durchgang in dem Polar-Oceanaufzusuchen und zwar von dem nördlichen Theile derHudsonsbai aus. Denn "diese Gegenden waren seit Midd-le ton (1741) nicht näher untersucht worden, und manwufste nur, dafs sie durch eine Menge Inseln, Meeren-gen und Buchten von unbekannter Ausdehnung gegenNorden und Nordwest eingenommen werden. Die Expe-dition trat im Juli in die Hudsonsstrafse ein und erreichtedie nördlichen Gegenden der grofsen Bai bereits früh imAugust. Dort indefs war Parry genöthigt, sich am Nord-ende von Southampton-Island in die Untersuchungeiniger tief landeinwärts gehenden Meeresbuchten einzu-lassen, unter andern der Repulse-Bai, welche schonMiddleton so genannt hatte. Diefs veranlafstc einensolchen Aufenthalt, dafs er am 3. September genau wie-der so weit kam, als er am 6. August schon gewesenwar. Er wendete sich daher nun gerade nordwärts undtrat in den grofsen breiten Fox-Kanal ein, welchen200 Jahre vor ihm schon Fox (1631) befahren hatte.Hier, gerade unterm Polarkreise, mitten in einem Eis-felde nahe bei Winter-Eiland, war er genöthigt zuüberwintern. Dieser Winter war abwechselnder, alsjener auf der Melville’s Insel; denn des südlicheren Kli-ma’s wegen zogen sich hier die Tliiere nicht ganz zurück.Die Reisenden hatten Verkehr mit menschlichen Bewoh-nern (Esquimaux), und bei dem niedrigen Stande derSonne, war der Anblick eines Himmels in steter Däm-merung, mit den Erscheinungen, welche das Brechendes Lichtes in der mit Eisnadeln erfüllten Atmosphäremachte, ungemein reizend. Nebensonnen und Neben-monde wurden häufig beobachtet, besonders reich aberwaren die Beobachtungen über die Beschaffenheit desNordlichtes. Als die mildere Jahreszeit eintrat, machteKapitain Lyon einige Streifereien auf das benachbarteLand. Am 2. Juli endlich ward man vom Eise frei und