Grönland’* Entdeckung.
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.Namens Nnddodd, entdeckt, welcher diese Insel Sclincc-land nannte. Sie ward bald darauf mehrfach von Schwe-den, Dänen und Norwegern aus Neugier besucht, erhieltsehr bald ihren gegenwärtigen Namen, und schon im J.871 ward sic von seefahrenden Normännern mit Kolo-nisten besetzt. Ihr Klima ist, allen Nachrichten zufolge,in jenen Zeiten besser als gegenwärtig gewesen, dennman fand damals Holz daselbst und konnte Getreidebauen. Dicfs sowohl, als die politischen VerhältnisseNorwegens, Kriege, welche \ielc Normänner zum Aus-wandern aus ihrem Vatcrlandc nölhigten, vcranlafste, dafsIsland sehr schnell bevölkert ward, und diefs reiztedann wieder zu neuen Unternehmungen. So erzählt man,dafs ein Normann, Namens Gunhiürn, um die Mittedes lOten Jahrhunderts westlich \on Island nach Grön-land verschlagen ward, und die erste Kunde v on diesemLande nach Island brachte. Billige Zeit darauf benutzteein gewisser Krik Baude, der auf 3 Jahre von Islandverbannt worden, diese Zeit, um eine t'ntersuchung vondem neu euldecklen Lande auszufiihren. Kr erforschteeinen Theil seiner Küsten, und gab ihm, ihrer reichenBegrünung wegen, den Namen Grönland. Kin Jahrnach seiner Biirkkehr veranlafsle er, dafs 25 Schiffe mitKolonisten dort lüngingen, etwa um 0S3, von denen jedoch nur I I ankamen. So begann Grünland bewohntzu werden, seine Bewohner nahmen bald darauf, schondurch die Bemühungen von Krik’s Sohn J.eif, das Chri-stenthum an, und da fernerhin viele Isländer und Nor-weger hicher zogen, so erreichten diese Niederlassungenbald eine gewisse Bedeutung. Man bcbauetc insbeson-dere zwei Stellen, welche man Ocstcrbygdc und \Yc-slerbygdc nannte, und welche etwa 30 Meilen ((> Ta-gereisen mit Huderbüten) auseinander müssen gelegen ha-ben. Die Bevölkerung wuchs dort so, dafs von 2 Städ-ten, Garda und Alba, 15 Kirchen, einer Domkirche,3 bis 1 Klöstern u. s. w. die Bede ist, und dafs man im