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Kontinental - Inseln.
in neuester Zeit haben wir ferner durch Kapil-. King .*)kennen gelernt, in wie hohem Grade Feuerland mitseinen Umgebungen dem eben erwähnten Bilde der Zer-trümmerung alten f'estlandes entspricht.
In Europa endlich sind die Beispiele des Auftretenssolcher langgestreckten Inseln sehr häufig und deutlich,wenn gleich nirgend in so grofsartigem Mafsstabe vor-handen. Zunächst im N. sind sie im höchsten Gradeauffallend, denn die ganze Küste von Norwegen undein Theil der von Schweden ist durch tief eindrin-gende Felsschluchten zerspalten, und das Land endet inzahllosen Splittern, welche Skären (Schecren) ge-nannt werden, und seiner Küstenumsäumung einen ganzcigenlhiimlichen Charakter geben. In der Ostsee enli sprechen diesem Bilde viele Inseln, und ich nenne nur
Gottland, Ocland, Bornholm u. s. w. An derNordküste von Deutschland tritt uns diese Erschei-nung recht deutlich, wenn gleich sehr im Kleinen an derInselreihe von Texei, Vlieland bis nach Neuwerkentgegen; England repräsentirt ungemein schön eineKontinenlal-Insel, und an ihm hängen in N. seine Trüm-merreihen in den Hebriden, Orkaden und Shet-lands-Inseln. Eben so vollkommen ferner entfallensich dieselben. Verhältnisse im Mittelmeere. Dort gehö-ren zu den Kontinental-Inseln zunächst alle gröfscr be-kannten zwischen den Halbinseln Italien und Spanien, dieBalearen, ferner Sicilien, Corsica, Sardinien unddie ihnen nahe stehenden kleineren, Elba, Giglio u.s. w.; von diesen letztem namentlich erweist sich dieBeziehung auf das Festland ungemein schön durch ihregeognostischen Verhältnisse, denn sic bilden nur einGlied in der grofsen Kette des Gebirgssyslemes, w elcheszusammenhängend die ganze Pyrenäen- und Apennincnkette ausmacht.
) Geographical Journal. Ynl. 1. p. 135.