Kontinental - Inseln.
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Parallel diesem Systeme ziehn sich im O. von Ita-lien die Gebirgsketten längs der Küste des adriatischenMeeres in Dalmatien und Albanien, und hier istcs denn auch nun wieder eine ungemein schön ausge-prägte Reihe von Kontinental-Inseln, welche aus demGolf von Istrien bis nach Ragusa (Meleda, Sa-bioncello) hier auftritt. Sie setzt weiter südlich inden Jonischen Inseln fort, von Corfu bis Ccrigo.
Ungemein schön aber kommt ein solches Yerhältnifswieder zum Vorscheiu auf der entgegengesetzten Seitevon Griechenland, in dem Archipelagus der Cykla-den, welchen wir an den Schlufs dieser Betrachtung set-zen. L. v. Ruch hat uns in neuesten Zeiten über deniimern Zusammenhang dieser Inseln ein sehr anziehen-des Bild gegeben *). Er sagt nämlich; „Die griechischenInseln sind nicht sporadisch zerstreut oder cykladischversammelt, sondern sie haben ganz die Natur der nor-wegischen und schwedischen Schecren; durch sie werdendie Gebirgsreihen des festen Landes in gleicher Reiheund mit gleichen Gebirgsarten fortgesetzt, bis in weiterEntfernung die einzelnen Erhebungen nicht mehr als In-seln aus dem Meere steigen können. Sie sind dahernotliwendige und wesentliche Beslandtheile von Griechen-land selbst, und so sehr, dafs man mit vollem Rechteund blos von der Natur geleitet auf den äul'scrsten Fel-sen von Stampalia setzen könnte: hier ist Europa undnicht Asien, und auf den westlichen von Cos und Cal-limene: hier ist Asien und nicht Europa.“
L. v. Ruch zeigt dann, wie ganz Griechenland inder Hauptsache von, aus NW. nach SO. streichendenhohen Parallelgebirgsketten durchzogen wird. Zwei der-selben, welche zu dem System der grofsen Pinduskellcgehören, setzen einander parallel fort, die eine durchEuboea, die andere durch Böolien und Attica nach
) S. Poggo nt | Amial. X. 1C9 sij.