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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Erhcbungs-Kraterc.

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lenförmigen Vertheilung, dennoch keine durch Erhebungentstandenen Spalten seyn, denn um einem solchen Bildezu entsprechen, müfsten sie vom Centrum aus aufreifsen,gegen die Caldera hin weit aufklaffen und nach dem Um-kreise, allmälig schmäler werdend, auslaufen. Bei den■bis jetzt bekannt gewordenen aber ist es grade umge-kehrt, und nur der eine Baranco, welcher ins Innre führt,scheint ein Rest jener Hauptspalte, auf welcher derganze Vulkan sich gebildet hat. — Es ist nach dieserAnsicht endlich auch nicht klar, warum gerade stets vul-kanisches Gestein es gewesen sey, welches der Erhebungdurch einen senkrechten Stofs auf dem Meeresgründeausgesetzt war, und doch scheint diefs den hier aufge-führten Inseln durchaus wesentlich.

Wenn also nach dieser Ansicht nun auch strengegenommen auf den Namen Erhebungs-Insel, wie Erhe-hungs-Krater verzichtet werden müfste, so bleibt nichts-destoweniger doch das Wesentliche des Verhältnissesdieser pelagischen hohen Inseln unangetastet. Sie sindisolirt aus dem Meeresgründe hervorgestiegen, und w r cnnsie auch in der Art ihrer Vertheilung gröfseren Gesez-zen, welche aus den allgemeinen Wirkungen der vulka-nischen Kräfte hervorgehn, unterthan seyn mögen, miteinander nach gewissen Gruppirungen im Zusammenhängestehn, so ist doch jede für sich ein in sich vollendetesGanzes, hervorgegangen aus dem in ihrem Innern befind-lichen Mittelpunkte der Wirkung, ein in sich abgeschlos-senes selbstständiges Individuum.

Wenden wir aber zunächst diese Thatsachen aufdie grofse Inselmasse der Südsee an, so erscheint sie inmehrfachen Beziehungen von Bedeutung. Hie meistenSchriftsteller nämlich sind gewohnt, in dieser zahllosenMenge von Hervorragungen über den Meeresspiegel dieReste eines vormals hier vorhandenen, später versunke-nen Kontinents zu erblicken, eine Vorstellung, welche

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