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Vulkanische Inseln.
nie bis zur Höhe des andern emporgetrieben wurde.Auch Ascension ist, wie wir genau wissen, ganz aus-schliefslich vulkanischen Ursprunges, eben so sind es dieInseln des grünen Vorgebirges.
Bei den kanarischen Inseln ferner ist diefs sovollkommen der Fall, dafs gerade L. v. Buch’s Darstel-lungen von der Beschaffenheit solcher Inseln überhauptaus ihrer Betrachtung hergenoininen wurden. Am voll-kommensten unter ihnen entspricht jenem Bilde Palmamit einer fast ganz geschlossenen und auch in der Ge-schichte der Eroberung dieser Inseln wichtigen Caldera,deren kreisrunder Boden in 2000 Fufs Erhebung überd. M. liegt. Sie hat fast eine volle geograph. Meile imDurchmesser, und ist von steilen, furchtbar zerrissenenWänden eingefal’st, welche noch über ihr eine senkrechteHöhe von 4 — 5000 Fufs haben. Auf Teneriffa stelltdasselbe Verhältnifs sich durch einen halbkreisförmigenainphitheatralischen Circus dar, dessen Ränder sich[,auf7— 8000 Fufs erheben, und aus dessen mantelförmigerUmgebung der Kegelberg des Pic in seiner majestäti-schen Gröfse noch um 4 — 5000 Fufs ausragt. AuchGran Canaria hat eine noch sehr kenntliche, grofse,doch kaum 1000 Fufs tiefe Caldera; auf Fortaventuraliegt in einer sehr netten kleinen Caldera die Hauptstadtder Insel Santa Maria de Bethencouria. Lanzerote istferner, wie L. v. Buch’s schöne Karte zeigt, nur einStück von der Einfassung einer alten Caldera, derenCentrum im Meere liegt. Eben so hat auch weiter nörd-lich die Insel Madeira eine sehr schöne, von L. vonBuch selbst gesehene, Caldera, in dem Thale genanntel Koral, welches von 4000 Fufs hohen Abstürzen desPico Ruivo und Cima de Toringas umschlossen wird.Ganz von vulkanischer Entstehung sind endlich auchnoch die azorischen Inseln, und von der gröfsesten der-selben, St. Michael, ist es bekannt, dafs dieselbe vonden aneinander'hängenden Einfassungen dreier grofsen
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