Vulkanische Inseln.
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viele hunderte von alten Ausführungsgängen die Substan-zen, welche, wenn sie verschlossen geblieben, den Meeres-grund erhoben hätten, ausleerten und an die Oberflächebrachten, um eine Inselwelt, Polynesien, zu erzeugen.
Verlassen wir nun das Becken der Südsee mit dendurch die Beschaffenheit seiner Inseln angeregten Betrach-tungen, so scheint cs nicht unwichtig, hier noch insbeson-dere daran zu erinnern, dafs auch alle andern in denübrigen Meeren gelegenen Inseln, welche die gröfserenKontinental-Massen umgeben, so weil bis jetzt unsereKenntnisse reichen, eine der eben erwähnten durchausgleiche Beschaffenheit haben. Sie alle sind als selbst-ständige Bildungen um das Centrum einer vulkanischenWirksamkeit über die Oberfläche des Meeres hervorge-treten. Sie alle haben in ihrem Innern eine mehr oderminder deutliche Caldera, jene haarscharf eingeschnilte-Hcn Baranco’s, die nach allen Seiten regehnäfsig abfal-lenden Bänke vulkanischer Stoffe, wie wir sie eben.ge-schildert haben.
So pafst denn nun namentlich auf dieses Bild äufserst ausgezeichnet die Beschaffenheit aller der Inseln,welche in mehr oder minder Entfernung Afrika umgeben;Isle de France und insbesondere Bourbon, sind*)vollkommen nach dem oben angcdeuteleu Muster gebil-det; die vereinzelt im Meere liegende Insel Amster-dam hat eine, von Barrow und Mortimer beschrie-bene und abgebildete, sehr schöne Caldera; eben so wis-sen wir dasselbe von Tristan d’Acunha durch diedeutlichen Beschreibungen des Kapitaiu Carmichael(Transact. of the Linnean Soc. XII. 483.,). Ferner nachN. hin ist St. Helena der Rest einer Vulkan-Insel, de-ren Caldera, wie die bekannte Neigung ihrer Schichtenandeutet, im Meere liegt, indem der gröfscstc Theil ih-rer Einfassung entweder zusammenstürzte, oder vielleicht
) Nach Bory und Bailly, Leouh. 1825. I, 136.