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Korallen-Ins ein.
stens tiOO I uls Mecreshöhc. Auf Islc de France siehtinan eine etwa 10 Fufs dicke Bank von Korallen-Kalk-stein zwischen 2 Lavastrümen cingeschlossen; auf Wa-hou, einer der Sandwichs-Inseln, verbreitet sich der Koiallen-Kalkstein auf einige hundert Toisen vom Meere land-einwärts. —; Aclinliche Erscheinungen zeigen sieh auchnoch ain rothen Meere in der Bay von Amphila *)u. s. w.
Geognostisch überaus merkwürdig ist es zugleichnoch, dai's nach dem Zeuguissc der genannten Beobach-ter der von den Korallen gebildete Stein, wenn dieThicre in ihm abgestorben s;h}d, ganz den Charakterdes ältern Secundär-Kalkstcins annimmt. Die hohlen Zel-len, welche die abgestorbenen Thierchen zurücklassen,erfüllen sich allmälig mit zusammengesinterter fester Kalk-masse, und der ganze Stein wird gleichförmig fest, hart,und klingend unter dem Hammerschlag, besonders da woihn die Sonne gedörrt hat. Auch sind diese Steinmas-sen der Korallen - Bildungen nach allgemeiner Aussagewahrscheinlich alle geschichtet, wenn gleich sie freilichzum Theil in Bänke von sehr ansehnlicher Mächtigkeitgetrennt erscheinen. Es entsteht diefs Verhältnifs derSchichtung durch gelegentliches Anschwemmen von Sandauf der Oberfläche der l\iffe bei Stürmen, durch Abset-zen von Thonschlamm, welcher aus zersetztem vulkani-schen Gestein erzeugt wird, und der selbst mit dem Kalk-stein sich zu einer Art Mergel vermengt. Auswürfe vul-kanischer Asche, successives Sinken oder Erheben einzel-ner Korallen-Bildungen können zugleich hiezu beitragen.
Es bleibt nun noch übrig, die Ursachen der ange-führten Regelmäfsigkeit in dem Bau der Korallen-Inseln
*) Salt, Deuxieme voyage en Abyssinie tom. J, p. 2IG.