Ursache ihrer Form.
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verborgenen Krateren seyn könnte, auf deren Gipfelrän-dern die Korallenthierc gebaut hätten, und deren Inne-res daun die vertiefte Lagune andeuten würde. — Die-ser Gedanke, welchen aus rein theoretischem Gesichts-punkte viel früher bereits Steffens ausgesprochen hat,fand, wie sehr leicht begreiflich, bei den Naturforschernallgemein vielen Anklang, denn die Häufigkeit der Er-scheinungen von erloschenen Vulkanen im Gebiete derSüdsee, macht ihn gleich von vorne herein äufserst wahr-scheinlich. Er ist indefs noch ganz insbesondre durchdie fleifsigen Wahrnehmungen auf Kapt. Beechcy’sletzter Reise bestätigt worden, denn dieser ausgezeich-nete Seefahrer hat durch Sondirungcn nicht nur denDurchschnitt einer Korallen-Insel gegeben *), aus wel-chem sich in Verein mit den Tiefen-Verhältnissen cr-giebt, dals dieselbe auf dem Gipfel eines steil abfallen-den Kegelberges ruht, der in der Mitte eine kraterför-niige Vertiefung trägt, sondern wir verdanken ihm auchdas Bild eines Archipelagus (Gambiers Group) **),bei welchem das Ganze durch einen Korallenring in wei-ter Entfernung umschlossen wird, aus dessen weiter La-gune sich einige hoch aufsteigende Lavafeisen erhe-ben, ganz ähnlich wie sie bei der Kameni im Golf vonSantorin liegen. C. Becchcy selbst glaubt auf die-ses Verhältnifs keine andre Erklärungsweise als die ebenerwähnte anwendbar. Der Korallenring bezeichnet dieScheitelkante der grofsen Caldera.
Nicht selten ferner liegen die Korallenringe in ge-wissen auffallend scharf angedeuteten Linien hintereinan-der, ganz wie es die Reihen der, auf einer und derselbengrofsen Hauptspalte stehenden Vulkaninseln zu tliun pfle-gen, und zwar beziehen sich diese Linien entweder gra-
*) Xarrative I, p. 188.
**) A. a. O. I, p. 133. 1. p. 180 8vo. zw. 23 —24° s. Br. u.134° w. L. von Greenw.