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Vertheilung der Gebirge.
Sandbänke, um daraus Linien von submarinen Gebirgs-ketten zu koustruiren, welche er als eine eigne Gattungvon Gebirgen mit dem Namen chaines des montagnesmarines (nach Carl Ritter Seegebirge) belegte. —Solche Ketten verbanden nach seiner Ansicht Südame-rika (bei Kap St. Roque) mit der Küste von Guinea,Nordamerika mit der Kette des Atlas und mit der Küstevon England (von New-Foundland ausgehend). Ebenso verband er Californicn mit den Philippinen-Inseln,und dadurch mit der Ostküste von Asien, die Küste vonChili ward mit der nordöstlichen Spitze Neuhollands,mit Neu-Guinea und der hinterostindischen Halbinsel ver-bunden, ja er versäumte nicht von den Südspitzen Afri-ka’s und Amerika’s dergleichen Bergketten südwärts nachden Küsten des unbekannten Südlandes überzuführen.
Das Weltmeer ward durch diese Seegebirgsketten ingewisse, 1 wie es schien ganz natürliche, Becken abgetheilt,welche Buaclie durch besondre Benennungen auszeich-nete, und die er dann wieder in mehrere untergeordneteBecken zerfallen liefs. Diese seine Vorstellungen wur-den später von Otto in seiner „Naturgeschichtedes Meeres” fast unverändert aufgenommen und aufsNeue noch im Jahre 1800 zum Grundsätze einer hydro-graphischen Eintheilung der Erdoberfläche erhoben, wel-cher mit einer sehr fleifsigen Zusammenstellung der vor-handenen Beobachtungen begleitet ward. Wir könnenindefs bereits aus den über die Inseln gegebenen That-sachen scldiefsen, dal's dieser Grundsatz in der Naturnicht begründet ist. Dafs sich ferner die Bestimmungenvon Buache über die Vertheilung der Landgebirgenicht bestätigen, wird sich weiter unten zeigen.
Buffon ging bei seinen Betrachtungen über dieVertheilung der Gebirge auf der Erdoberfläche von sehrabweichenden Grundsätzen aus; er suchte in der Rich-tung derselben nämlich eine gewisse Beziehung zu denMeridianen und der Richtung der Parallelkreise, und