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Bunche’s Hypothese.
den Zusammentreffen. Diese Genlra für die Vertheilungder Gebirge betrachtete er als die höchsten Punkte derErdoberfläche, von ■welchen die Quellen der gröfsestenFlüsse herabfliefsen, aus einer Menge von innig verwach-senen Bergen gebildet, und er zuerst gab ihnen den Na-men plateau.
Er nahm an, dafs im Innern aller grofsen Konti-nente wenigstens eine solche Bergplatte gefunden werde,und die gröfseste setzte er in das Innre von Asien. Vondort liefs er dann einen Gebirgsstrahl nach Amerika aus-gehn, einen andern nach Europa, und einige andre min-der bedeutende nach China, nach Vorder- und Hinter-indien und nach dem Kaukasus. Fast eben so ansehnlicherschien ihm der Gebirgsknoten von Afrika. Er sendeteZweige queer durch die Wüste Sahara, nach dem Atlasund der Meerenge von Gibraltar, einen anderen nachder Landenge von Suez, und andre nach der Küste vonGuinea, so wie an’s Kap der guten Hoffnung. — In Ame-rika nahm er zwei Ilaupt-Gebirgsknoten an, welche inder Mitte seiner südlichen und nördlichen Hälfte liegen,und deren äufserste Zweige sich in der Landenge vonPanama treffen. Eben so glaubte er deren zwei in Eu-ropa annehmen zu müssen, den einen in der Schweiz,um den St. Gotthard, von wo her die Quellen von 4 be-deutenden Flüssen nach entgegengesetzten Weltgegendenabfliefsen, und den andern in der Ebene von Rufslaud,a n, den Quellen des Don und der Wolga.
Allein nicht zufrieden, ein System für die Verthei-lung der Gebirge auf dem Festlande entworfen zu ha-ben, glaubte Buache auch noch weiter gehen zu müs-sen, indem er annahm, dafs die Gebirge der alten undneuen Welt queer durch die weiten Meere, welche sietrennen, mit einander in Verbindung ständen. Er be-nutzte dabei die Vertheilung der Inseln im offnen Welt-meere, und verband damit eine grofse Zahl von Anga-ben über die Untiefen, einzeln stehender Klippen und